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Wie teu­er wird Lau­ter­bachs Kauf­rausch für den Steu­er­zah­ler? Mil­lio­nen von Impf­stoff-Dosen droht der Verfall

Fr 15. Apr. 2022 | Wissenschaft und Forschung

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Kai Reb­mann — In einer Anfra­ge an das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um woll­te die Uni­on wis­sen, wie vie­len Impf­stoff-Dosen zu wel­chem Stich­tag der Ver­fall droht. Die Ant­wort birgt eini­gen poli­ti­schen Spreng­stoff und macht ein­mal mehr deut­lich, war­um sich Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach (SPD) noch immer nicht damit abfin­den kann, dass sei­ne Impf­pflicht im Bun­des­tag kei­ne Mehr­heit gefun­den hat. Schon bis Ende Juni könn­ten 10 Mil­lio­nen Impf­stoff-Dosen ver­fal­len, im Lau­fe des drit­ten Quar­tals, also bis spä­tes­tens Ende Sep­tem­ber, könn­ten bis zu 50 Mil­lio­nen wei­te­re Impf­stoff-Dosen im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes auf dem Müll­hau­fen der Geschich­te lan­den. Tino Sor­ge (CDU), der gesund­heits­po­li­ti­sche Spre­cher der Uni­on, fand gegen­über der „Welt am Sonn­tag“ deut­li­che Wor­te für Lau­ter­bachs Coro­na-Poli­tik: „Der Minis­ter kennt bei den Impf­stoff­be­stel­lun­gen kei­ne Gren­zen mehr. Er ordert, was immer da ist – der tat­säch­li­che Bedarf und die Kos­ten spie­len für ihn kei­ne Rol­le mehr.“ Ob das für Lau­ter­bach jemals eine Rol­le gespielt hat, darf getrost bezwei­felt wer­den, wenn man einen Blick auf die aktu­el­len Lager­be­stän­de sowie die ver­bind­li­chen Bestel­lun­gen für die nächs­ten Mona­te und Jah­re wirft. (Wei­ter­le­sen)

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