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US-Stu­die: Coro­na-Imp­fung schützt kaum vor Long Covid Frag­wür­di­ges Nut­zen-Risi­ko-Ver­hält­nis der Vak­zi­na­ti­on bestätigt

So 29. Mai. 2022 | Wissenschaft und Forschung, Medizin und Pflege

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Dani­el Wein­mann — „Viel weiß man noch nicht dar­über, war­um man­che Men­schen auch nach einer über­stan­de­nen Coro­na-Infek­ti­on am soge­nann­ten „Long Covid“ oder auch „Post-Covid-Syn­drom“ lei­den.“ So lau­te­te die Erkennt­nis der Helm­holtz-Gemein­schaft Deut­scher For­schungs­zen­tren am 22. März die­ses Jah­res. Nichts Genau­es weiß man nicht, könn­te man somit in Anleh­nung an Karl Valen­tin sagen. Den­noch wird das Phä­no­men gera­de von Impf-Befür­wor­tern all­zu ger­ne als neue Volks­krank­heit hoch­sti­li­siert. Ande­re Exper­ten zwei­feln am Krank­heits­bild. Sie betrach­ten die Medi­en­be­rich­te als ver­ein­zel­te Phä­no­me, denen zu viel Auf­merk­sam­keit geschenkt wird. Es sei­en nicht Ärz­te, son­dern Pati­en­ten­or­ga­ni­sa­tio­nen, die den Begriff der Lang­zeit­fol­gen her­vor­brach­ten. Daher man­ge­le es an einer sys­te­ma­ti­schen Defi­ni­ti­on, um Long Covid wis­sen­schaft­lich sat­tel­fest zu bestim­men. Nun haben US-For­scher die Hoff­nun­gen, dass die Imp­fung effek­tiv vor Long Covid schützt, zer­schla­gen. An der die Stu­die, „Long COVID after bre­akthrough SARS-CoV‑2 infec­tion“, die vor weni­gen Tagen im Fach­ma­ga­zin „Natu­re Medi­ci­ne“ erschie­nen ist, nah­men 113.474 unge­impf­te und 33.940 geimpf­te US-Vete­ra­nen teil. (Wei­ter­le­sen)

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