Studie: Langfristiger Maskengebrauch kann zu Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium beitragen

Mi 10. Feb. 2021 | Wissenschaft und Forschung, Medizin und Pflege, Angepinnt

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Quelle: connectiv.events

Eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift Can­cer Dis­cov­ery zeigt, dass das Einat­men von schädlichen Mikroben zu Lun­genkrebs im fort­geschrit­te­nen Sta­di­um bei Erwach­se­nen beitra­gen kann. Die langfristige Ver­wen­dung von Gesichts­masken kann zur Ver­mehrung dieser gefährlichen Erreger beitragen.

Mikro­bi­olo­gen sind sich einig, dass häu­figes Masken­tra­gen eine feuchte Umge­bung schafft, in der Mikroben wach­sen und sich ver­mehren kön­nen, bevor sie in die Lunge gelan­gen. Diese frem­den Mikroben wan­dern dann die Luftröhre hin­unter und in zwei Röhren, die Bronchien genan­nt wer­den, bis sie kleine Luft­säcke erre­ichen, die mit Blut­ge­fäßen bedeckt sind und Alve­olen genan­nt werden.

„Die Lunge galt lange Zeit als ster­il, aber wir wis­sen jet­zt, dass orale Begleit­mikroben – Mikroben, die sich nor­maler­weise im Mund befind­en – häu­fig durch unbe­wusstes Aspiri­eren in die Lunge gelan­gen.“ – Leopol­do Segal, Stu­di­en­au­tor und Direk­tor des Lung Micro­bio­me Pro­gram und außeror­dentlich­er Pro­fes­sor für Medi­zin an der New York Uni­ver­si­ty Gross­man School of Med­i­cine (Weit­er­lesen)

 

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