Offener Brief von Ärzten und Gesundheitsfachleuten an alle Behörden in Belgien und alle belgischen Medien — Unterschrieben von 358 Ärzten, 1.271 Gesundheitsfachkräften und 8.092 Bürgern

Fr 18. Sep. 2020 | Wissenschaft und Forschung, Politik und Medien, Medizin und Pflege

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Quelle: ef-magazin.de

Wir, bel­gis­che Ärzte und Ange­hörige der Gesund­heits­berufe, möcht­en unsere tiefe Besorg­nis über den Ver­lauf der Ereignisse der let­zten Monate im Zusam­men­hang mit dem Aus­bruch des SARS-CoV-2-Virus zum Aus­druck bringen.

Wir fordern die Poli­tik­er auf, sich unab­hängig und kri­tisch über den Entschei­dung­sprozess und die oblig­a­torische Durch­führung der Coro­na-Maß­nah­men zu informieren. Wir fordern, dass die poli­tis­che Diskus­sion über Coro­na wieder das Ziel, dem die Maß­nah­men dienen sollen, ins Auge fasst: die Verbesserung unser­er öffentlichen Gesund­heit in kör­per­lich­er, geistiger und emo­tionaler Hin­sicht. Wir argu­men­tieren, dass Maß­nah­men zur Kon­trolle des Coro­n­avirus unver­hält­nis­mäßig sind und mehr Schaden als Nutzen anricht­en. Für diese Poli­tik gibt es keine medi­zinis­che Recht­fer­ti­gung mehr: Wir fordern daher die sofor­tige Ein­stel­lung aller Maß­nah­men. Wir fordern die Wieder­her­stel­lung unser­er nor­malen demokratis­chen Regierungs- und Rechtsstruk­turen und eine offene Debat­te, in der alle Experten ohne jede Form der Zen­sur ange­sprochen werden.

„Eine Lösung darf nicht schlim­mer sein als die Krankheit“ ist eine These, die in der aktuellen Sit­u­a­tion aktueller ist denn je zuvor. Vor Ort stellen wir jedoch fest, dass die Kol­lat­er­alschä­den, die jet­zt in der Bevölkerung verur­sacht wer­den, kurz- und langfristig größere Auswirkun­gen auf alle Bevölkerungss­chicht­en haben wer­den als die Zahl der jet­zt vor Coro­na geschützten Personen.

Unser­er Mei­n­ung nach ste­hen die derzeit­i­gen Coro­na-Maß­nah­men und die stren­gen Strafen bei Nichtein­hal­tung im Wider­spruch zu den Werten, die vom bel­gis­chen Ober­sten Gesund­heit­srat for­muliert wur­den, der bis vor Kurzem als Gesund­heits­be­hörde stets für eine qual­i­ta­tiv hochw­er­tige Medi­zin in unserem Land gesorgt hat: „Wis­senschaft – Exper­tise – Qual­ität – Unparteilichkeit – Unab­hängigkeit  Transparenz“.

Wir glauben, dass die Poli­tik verbindliche Maß­nah­men einge­führt hat, die nicht aus­re­ichend wis­senschaftlich fundiert und ein­seit­ig aus­gerichtet sind, und dass es in den Medi­en nicht genü­gend Raum für eine offene Debat­te gibt, in der unter­schiedliche Ansicht­en und Mei­n­un­gen gehört wer­den. Darüber hin­aus ist nun auch jede Gemeinde und Prov­inz bevollmächtigt, eigene Maß­nah­men – begrün­det oder unbe­grün­det – hinzuzufügen.

Weit­er ste­ht die strik­te, repres­sive Coro­na-Poli­tik in schar­fem Kon­trast zu der bish­er min­i­malen Poli­tik der Regierung, wenn es um Krankheit­spräven­tion, Stärkung des eige­nen Immun­sys­tems durch eine gesunde Lebensweise, opti­male Ver­sorgung mit Aufmerk­samkeit für den Einzel­nen und Investi­tio­nen in Pflegeper­son­al geht.

Das Konzept der Gesundheit

1948 definierte die WHO Gesund­heit wie fol­gt: „Gesund­heit ist ein Zus­tand des voll­ständi­gen kör­per­lichen, geisti­gen und sozialen Wohlbefind­ens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder anderen kör­per­lichen Beeinträchtigungen.“

Gesund­heit ist also ein weit gefasster Begriff, der über das Physis­che hin­aus­ge­ht und das emo­tionale und soziale Wohlbefind­en des Einzel­nen ein­schließt. Unter dem Gesicht­spunkt des Beken­nt­niss­es zu den grundle­gen­den Men­schen­recht­en hat auch Bel­gien die Pflicht, diese Men­schen­rechte in seine Entschei­dungs­find­ung einzubeziehen, wenn es um Maß­nah­men im Zusam­men­hang mit der öffentlichen Gesund­heit geht.

Die derzeit­i­gen weltweit­en Maß­nah­men zur Bekämp­fung von SARS-CoV­‑2 ver­let­zen diese Vision von Gesund­heit und Men­schen­recht­en in hohem Maße. Zu den Maß­nah­men gehören das oblig­a­torische Tra­gen ein­er Mund­maske (auch im Freien und bei sportlichen Aktiv­itäten, in eini­gen Gemein­den auch dann, wenn sich keine anderen Per­so­n­en in der Nähe aufhal­ten), physis­che Dis­tanzierung, soziale Iso­la­tion, oblig­a­torische Quar­an­täne für einige Grup­pen und Hygienemaßnahmen.

Die vorherge­sagte Pan­demie mit Mil­lio­nen von Todesopfern

Zu Beginn der Pan­demie waren die Maß­nah­men ver­ständlich und fan­den bre­ite Unter­stützung, auch wenn es bei der Umset­zung Unter­schiede zu den Län­dern um uns herum gab. Die WHO sagte ursprünglich eine Pan­demie voraus, die 3,4 Prozent an Opfer in der Gesamt­bevölkerung, das heißt Mil­lio­nen von Toten fordern würde auf­grund eines hoch ansteck­endes Virus, für das es keine Behand­lung oder Impf­stoff gibt. Dies würde einen beispiel­losen Druck auf die Inten­sivs­ta­tio­nen (ICUs) unser­er Kranken­häuser ausüben. Dies führte zu ein­er glob­alen Alarm­si­t­u­a­tion, die in der Geschichte der Men­schheit beispiel­los war: Die „Abflachung der Kurve“ sollte durch einen Lock­down erre­icht wer­den, der die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft lahm­legte und gesunde Men­schen unter Quar­an­täne stellte. Soziale Dis­tanzierung wurde in Erwartung eines Ret­tungsimpf­stoffes zur neuen Normalität.

Die Fak­ten über Covid-19

Allmäh­lich wurde von vie­len Quellen die Alar­m­glock­en geläutet: Die objek­tiv­en Fak­ten zeigten etwas völ­lig anderes.

Der Ver­lauf von Covid-19 fol­gte dem Ver­lauf ein­er nor­malen Infek­tion­swelle ähn­lich ein­er Grippe­sai­son. Wie jedes Jahr sehen wir eine Mis­chung von Grippe­viren, die der Kurve fol­gt: zuerst die Rhi­noviren, dann die Influen­za-A- und ‑B-Viren, gefol­gt von den Coro­n­aviren. Es gibt nichts, was von dem abwe­icht, was wir nor­maler­weise sehen.

Die Ver­wen­dung des unspez­i­fis­chen PCR-Tests, der viele falsch-pos­i­tive Ergeb­nisse liefert, ergab ein expo­nen­tielles Bild. Dieser Test wurde mit einem Not­fal­lver­fahren über­stürzt durchge­führt und wurde nie ern­sthaft selb­st getestet. Der Her­steller warnte aus­drück­lich davor, dass dieser Test für die Forschung und nicht für die Diag­nos­tik gedacht war.

Der PCR-Test arbeit­et mit Zyklen der Vervielfäl­ti­gung von genetis­chem Mate­r­i­al – jedes Mal wird ein Stück Genom vervielfältigt. Jegliche Kon­t­a­m­i­na­tion (zum Beispiel andere Viren, Trüm­mer aus dem alten Virusgenom) kann möglicher­weise falsch pos­i­tiv getestet werden.

Der Test misst also nicht, wie viele Viren in der Probe vorhan­den sind. Eine echte Virus­in­fek­tion bedeutet eine mas­sive Präsenz von Viren, die soge­nan­nte Virus­last. Wenn jemand pos­i­tiv getestet wird, bedeutet dies nicht, dass diese Per­son tat­säch­lich klin­isch infiziert ist, krank ist oder krank wer­den wird. Das Koch’sche Pos­tu­lat wurde nicht erfüllt („Der reine Wirk­stoff, der bei einem Patien­ten mit Symp­tomen gefun­den wird, kann bei einem gesun­den Men­schen die gle­ichen Symp­tome hervorrufen“).

Da ein pos­i­tiv­er PCR-Test nicht automa­tisch eine aktive Infek­tion oder Infek­tiosität anzeigt, recht­fer­tigt dies nicht die sozialen Maß­nah­men, die allein auf diesen Tests basieren.

Lock­downs: Ver­gle­icht man die Infek­tion­swellen von Län­dern mit strik­ter Lock­down-Poli­tik mit Län­dern, die dies nicht getan haben (Schwe­den, Island …), sieht man ähn­liche Kur­ven. Es beste­ht also kein Zusam­men­hang zwis­chen dem ver­hängten Lock­down und dem Ver­lauf der Infek­tion. Der Lock­down führte nicht zu ein­er niedrigeren Sterblichkeitsrate.

Wenn wir uns das Datum der Anwen­dung der ver­hängten Sper­ren anse­hen, stellen wir fest, dass es fest­gelegt wurde, nach­dem der Höhep­unkt bere­its vorüber war und zurück­ging. Der Rück­gang war also nicht die Folge der ergrif­f­e­nen Maßnahmen.

Wie jedes Jahr scheint es, dass die kli­ma­tis­chen Bedin­gun­gen (Wet­ter, Tem­per­atur und Feuchtigkeit) und eine wach­sende Immu­nität die Infek­tion­swelle eher verringern.

Unser Immun­sys­tem

Seit Tausenden von Jahren ist der men­schliche Kör­p­er täglich Feuchtigkeit und Tröpfchen aus­ge­set­zt, die infek­tiöse Mikroor­gan­is­men (Viren, Bak­te­rien und Pilze) enthalten.

Das Ein­drin­gen dieser Mikroor­gan­is­men wird durch einen fort­geschrit­te­nen Abwehrmech­a­nis­mus – das Immun­sys­tem – ver­hin­dert. Ein starkes Immun­sys­tem ist auf eine nor­male tägliche Expo­si­tion gegenüber diesen mikro­biellen Ein­flüssen angewiesen. Über­mäßige hygien­is­che Maß­nah­men wirken sich nachteilig auf unsere Immu­nität aus.

Nur Men­schen mit einem schwachen oder schlecht funk­tion­ieren­den Immun­sys­tem soll­ten durch umfassende Hygiene oder soziale Dis­tanzierung geschützt wer­den. Die Grippe wird im Herb­st (in Kom­bi­na­tion mit Covid-19) wieder auftreten, und eine mögliche Abnahme der natür­lichen Wider­stands­fähigkeit kön­nte zu noch mehr Todes­opfern führen. Unser Immun­sys­tem beste­ht aus zwei Teilen: einem ange­bore­nen unspez­i­fis­chen Immun­sys­tem und einem adap­tiv­en Immun­sys­tem. Das unspez­i­fis­che Immun­sys­tem bildet eine erste Bar­riere: Haut, Spe­ichel, Magen­saft, Darm­schleim, vib­ri­erende Haarzellen, kom­men­sale Flo­ra … und ver­hin­dert die Anhef­tung von Mikroor­gan­is­men an das Gewebe. Wenn sie sich anlagern, kön­nen Makropha­gen dazu führen, dass die Mikroor­gan­is­men eingekapselt und zer­stört werden.

Das adap­tive Immun­sys­tem beste­ht aus der Schleimhau­tim­mu­nität (IgA-Antikör­p­er, die haupt­säch­lich von Zellen im Darm und Lun­genep­ithel pro­duziert wer­den), der zel­lulären Immu­nität (T‑Zell-Aktivierung), die im Kon­takt mit frem­den Sub­stanzen oder Mikroor­gan­is­men entste­hen kann, und der humoralen Immu­nität (IgM- und IgG-Antikör­p­er, die von den B‑Zellen pro­duziert wer­den). Neuere Forschun­gen zeigen, dass bei­de Sys­teme stark miteinan­der ver­flocht­en sind.

Es scheint, dass die meis­ten Men­schen bere­its eine ange­borene oder all­ge­meine Immu­nität, zum Beispiel gegen Grippe und andere Viren, besitzen. Dies wird durch die Ergeb­nisse auf dem Kreuz­fahrtschiff Dia­mond Princess bestätigt, das wegen einiger Pas­sagiere, die an Covid-19 star­ben, in Quar­an­täne gestellt wurde. Die meis­ten Pas­sagiere waren ältere Men­schen und befan­den sich in ein­er ide­alen Über­tra­gungssi­t­u­a­tion auf dem Schiff. Es stellte sich jedoch her­aus, dass 75 Prozent nicht infiziert waren. Selb­st in dieser Hochrisiko­gruppe ist also die Mehrheit gegen das Virus resistent. Eine Studie in der Zeitschrift Cell zeigt, dass die meis­ten Men­schen das Coro­n­avirus durch mukos­ale (IgA) und zel­luläre Immu­nität (T‑Zellen) neu­tral­isieren, während sie nur wenige oder keine Symp­tome haben. Die Forsch­er fan­den bis zu 60 Prozent SARS-CoV-2-Reak­tiv­ität mit CD4-pos­i­tive T‑Zellen in ein­er nicht infizierten Pop­u­la­tion, was auf Kreuzreak­tio­nen mit anderen Erkäl­tungsviren (Coro­n­aviren) schließen lässt. So haben die meis­ten Men­schen bere­its eine ange­borene oder Kreuz­im­mu­nität, weil sie bere­its mit Vari­anten des­sel­ben Virus in Kon­takt waren.

Die Antikör­per­bil­dung (IgM und IgG) durch B‑Zellen nimmt nur einen rel­a­tiv kleinen Teil unseres Immun­sys­tems ein. Dies kann erk­lären, warum bei einem Antikör­per­an­teil von fünf bis zehn Prozent bere­its eine Grup­pen­im­mu­nität vor­liegen kann. Die Wirk­samkeit von Impf­stof­fen wird danach beurteilt, ob wir diese Antikör­p­er haben oder nicht. Dies ist eine Falschdarstellung.

Die meis­ten Men­schen, die pos­i­tiv getestet wer­den (PCR), haben keine Beschw­er­den. Ihr Immun­sys­tem ist stark genug. Die Stärkung der natür­lichen Immu­nität ist ein viel logis­cher­er Ansatz. Präven­tion ist ein wichtiger Pfeil­er: gesunde, voll­w­er­tige Ernährung, Bewe­gung an der frischen Luft – ohne Mund­maske –, Stress­ab­bau und die Pflege emo­tionaler und sozialer Kontakte.

Fol­gen der sozialen Iso­la­tion auf die physis­che und psy­chis­che Gesundheit

Soziale Iso­la­tion und wirtschaftlich­er Schaden haben zu ein­er Zunahme von Depres­sio­nen, Angstzustän­den, Selb­st­mor­den, inner­famil­iär­er Gewalt und Kindesmiss­brauch geführt.

Stu­di­en haben gezeigt, dass Men­schen umso resisten­ter gegen Viren sind, je mehr soziale und emo­tionale Verpflich­tun­gen sie haben. Iso­la­tion und Quar­an­täne haben viel eher tödliche Folgen.

Iso­la­tion­s­maß­nah­men haben auch dazu geführt, dass viele ältere Men­schen nicht mehr kör­per­lich aktiv und gezwun­gen sind, in geschlosse­nen Räu­men zu bleiben. Dabei wirkt sich aus­re­ichende Bewe­gung pos­i­tiv auf die kog­ni­tive Funk­tions­fähigkeit aus, reduziert depres­sive Beschw­er­den und Äng­ste und verbessert die kör­per­liche Gesund­heit, das Energien­iveau, das Wohlbefind­en und die all­ge­meine Lebensqualität.

Angst, anhal­tender Stress und die durch soziale Dis­tanzierung her­vorgerufene Ein­samkeit haben nach­weis­lich einen neg­a­tiv­en Ein­fluss auf die psy­chis­che und all­ge­meine Gesundheit.

Ein hoch ansteck­ender Virus mit Mil­lio­nen von Todes­fällen ohne jegliche Behandlung?

Die Sterblichkeit­srate erwies sich als um ein Vielfach­es niedriger als erwartet und lag nahe an der ein­er nor­malen saisonalen Grippe (0,2 Prozent). Die Zahl der reg­istri­erten Coro­na-Todes­fälle scheint daher immer noch über­schätzt zu werden.

Es beste­ht ein Unter­schied zwis­chen dem Tod durch Coro­na und dem Tod mit Coro­na. Der Men­sch ist oft Träger mehrerer Viren und poten­ziell patho­gen­er Bak­te­rien zur gle­ichen Zeit. Berück­sichtigt man die Tat­sache, dass die meis­ten Men­schen, die schwere Symp­tome entwick­el­ten, unter ein­er zusät­zlichen Patholo­gie lit­ten, kann man nicht ein­fach schlussfol­gern, dass eine Infek­tion mit Coro­na die Todesur­sache war. Dies wurde in den Sta­tis­tiken oft nicht berücksichtigt.

Die am stärk­sten gefährde­ten Grup­pen sind klar iden­ti­fizier­bar. Die über­wiegende Mehrheit der ver­stor­be­nen Patien­ten war 80 Jahre alt oder älter. Die Mehrheit (70 Prozent) der Ver­stor­be­nen, jünger als 70 Jahre, hat­te eine Grun­derkrankung, wie zum Beispiel Herz-Kreis­lauf-Lei­den, Dia­betes mel­li­tus, chro­nis­che Lun­genkrankheit oder Fet­tleibigkeit. Die über­wiegende Mehrheit der Infizierten (> 98 Prozent) erkrank­te nicht oder kaum oder erholte sich spontan.

Inzwis­chen gibt es für diejeni­gen, die schwere Krankheitssymp­tome zeigen, eine erschwingliche, sichere und wirk­same Ther­a­pie in Form von HCQ (Hydrox­y­chloro­quin), Zink und AZT (Azithromycin). Rasch angewen­det, führt es zur Heilung und ver­hin­dert oft einen Kranken­hausaufen­thalt. Kaum jemand muss jet­zt noch sterben.

Diese wirk­same Ther­a­pie wurde durch die klin­is­che Erfahrung von Kol­le­gen auf diesem Gebi­et mit beein­druck­enden Ergeb­nis­sen bestätigt. Dies ste­ht in schar­fem Kon­trast zu der the­o­retis­chen Kri­tik (unzure­ichende Begrün­dung durch Dop­pel­blind­stu­di­en), die in eini­gen Län­dern (zum Beispiel Nieder­lande) sog­ar zum Ver­bot dieser Ther­a­pie geführt hat. Eine Meta-Analyse in „The Lancet“, die keine Wirkung des HCQ zeigen kon­nte, wurde zurück­ge­zo­gen. Die ver­wen­de­ten primären Daten­quellen erwiesen sich als unzu­ver­läs­sig, und zwei von drei Autoren befan­den sich in einem Inter­essenkon­flikt. Die meis­ten der auf dieser Studie basieren­den Richtlin­ien blieben jedoch unverändert …

Wir stellen uns ern­sthafte Fra­gen zu diesem Stand der Dinge. In den USA schloss sich eine Gruppe von Ärzten vor Ort, die täglich Patien­ten sehen, zu „America’s Front­line Doc­tors“ zusam­men und gab eine Pressekon­ferenz, die mil­lio­nen­fach ver­fol­gt wurde.

Auch der franzö­sis­che Prof. Didi­er Raoult vom „Insti­tut d’infectiologie de Mar­seille“ (IHU) stellte im April diese vielver­sprechende Kom­bi­na­tion­s­ther­a­pie vor. Der nieder­ländis­che All­ge­mein­medi­zin­er Rob Elens, der in sein­er Prax­is mit der oben genan­nten Kom­bi­na­tion viele Patien­ten heilte, forderte in ein­er Peti­tion die Kol­le­gen zur Ther­a­piefrei­heit auf. Die defin­i­tive Evi­denz stammt aus der epi­demi­ol­o­gis­chen Nach­beobach­tung in der Schweiz: Sterblichkeit­srat­en im Ver­gle­ich zu und ohne diese Therapie.

Aus den erschüt­tern­den Medi­en­bildern des ARDS (Akutes Atem­not­syn­drom), bei dem Men­schen qualvoll erstickt und kün­stlich beat­met wur­den, wis­sen wir heute, dass dies durch eine über­triebene Immunreak­tion mit intravaskulär­er Gerin­nung in den Lun­gen­blut­ge­fäßen verur­sacht wurde. Durch die Gabe von Blutverdün­nern und Dex­am­etha­son und den Verzicht auf eine kün­stliche Beat­mung, die, wie sich her­ausstellte, zu ein­er zusät­zlichen Schädi­gung des Lun­gengewebes führte, muss auch diese gefürchtete Kom­p­lika­tion nicht mehr tödlich verlaufen.

Es han­delt sich also nicht um einen Killervirus, son­dern um einen gut behan­del­baren Zustand.

Aus­bre­itung

Die Aus­bre­itung erfol­gt durch Tröpfchen­in­fek­tion (nur bei Patien­ten, die hus­ten oder niesen) und Aerosole in geschlosse­nen, unbelüfteten Räu­men. Eine Kon­t­a­m­i­na­tion im Freien ist daher nicht möglich. Kon­tak­tver­fol­gung und epi­demi­ol­o­gis­che Stu­di­en zeigen, dass gesunde Men­schen (oder pos­i­tiv getestete asymp­to­ma­tis­che Träger) prak­tisch nicht in der Lage sind, das Virus zu über­tra­gen. Gesunde Men­schen gefährden sich also nicht gegen­seit­ig. Der Trans­fer über Gegen­stände (zum Beispiel Geld, Einkäufe oder Einkauf­swa­gen) ist wis­senschaftlich nicht belegt.

All dies stellt die gesamte Poli­tik der sozialen Dis­tanzierung und der oblig­a­torischen Mund­masken für gesunde Men­schen ern­sthaft infrage – dafür gibt es keine wis­senschaftliche Grundlage.

Masken

Mund­masken gehören in Kon­texte, in denen Kon­tak­te mit erwiesen­er­maßen gefährde­ten Grup­pen oder Per­so­n­en mit Beschw­er­den der oberen Atemwege stat­tfind­en, sowie in einen medi­zinis­chen Kon­text, zum Beispiel Kranken­haus oder Alter­sheim. Sie ver­ringern das Risiko ein­er Tröpfchen­in­fek­tion durch Niesen oder Hus­ten. Mund­masken bei gesun­den Per­so­n­en sind gegen die Aus­bre­itung von Virus­in­fek­tio­nen unwirksam.

Das Tra­gen ein­er Maske ist nicht ohne Neben­wirkun­gen.  Sauer­stoff­man­gel (Kopf­schmerzen, Übelkeit, Müdigkeit, Konzen­tra­tionsver­lust) tritt rel­a­tiv schnell auf, ein Effekt, der der Höhenkrankheit ähn­lich ist. Täglich sehen wir nun Patien­ten, die über Kopf­schmerzen, Neben­höh­len­prob­leme, Atem­beschw­er­den und Hyper­ven­ti­la­tion auf­grund des Tra­gens von Masken kla­gen. Darüber hin­aus führt das ange­sam­melte CO2 zu ein­er tox­is­chen Ver­sauerung des Organ­is­mus, die unsere Immu­nität beein­trächtigt. Einige Experten war­nen sog­ar vor ein­er ver­stärk­ten Über­tra­gung des Virus bei unsachgemäßer Ver­wen­dung der Maske.

Unser Arbeits­ge­set­zbuch (Codex 6) bezieht sich auf einen CO2-Gehalt (Belüf­tung am Arbeit­splatz) von 900 ppm, max­i­mal 1200 ppm unter beson­deren Umstän­den. Nach dem Tra­gen ein­er Maske für eine Minute wird dieser tox­is­che Gren­zw­ert erhe­blich über­schrit­ten, und zwar auf Werte, die drei- bis vier­mal höher sind als diese Höchst­werte. Wer eine Maske trägt, befind­et sich also in einem extrem schlecht belüfteten Raum.

Die unangemessene Ver­wen­dung von Masken ohne eine umfassende medi­zinis­che kar­diopul­monale Test­datei wird daher von anerkan­nten Sicher­heits­fach­leuten für Arbeit­nehmer nicht emp­fohlen. Kranken­häuser haben in ihren Oper­a­tionssälen eine ster­ile Umge­bung, in der das Per­son­al Masken trägt, und es gibt eine präzise Reg­ulierung der Feuchtigkeit/Temperatur mit entsprechend überwachtem Sauer­stoff­fluss, um dies auszu­gle­ichen und somit strenge Sicher­heits­stan­dards zu erfüllen.

Eine zweite Coronawelle?

In Bel­gien wird nun eine zweite Welle disku­tiert, die eine weit­ere Ver­schär­fung der Maß­nah­men zur Folge haben soll. Eine genauere Unter­suchung der Zahlen von Sci­en­sano (let­zter Bericht vom 3. Sep­tem­ber 2020) zeigt jedoch, dass die Zahl der Infek­tio­nen seit Mitte Juli zwar zugenom­men hat, jedoch nicht die Zahl der Kranken­hau­sein­weisun­gen und Todes­fälle zu diesem Zeit­punkt. Es han­delt sich also nicht um eine zweite Coro­n­awelle, son­dern um eine soge­nan­nte „Fall­chemie“ auf­grund ein­er erhöht­en Anzahl von Tests.

Die Zahl der Kranken­hau­sein­weisun­gen oder Todes­fälle hat in den let­zten Wochen kurzzeit­ig min­i­mal zugenom­men, aber bei der Inter­pre­ta­tion müssen wir die jüng­ste Hitzewelle berück­sichti­gen. Hinzu kommt, dass die über­wiegende Mehrheit der Opfer nach wie vor der Bevölkerungs­gruppe > 75 Jahre angehört.

Dies deutet darauf hin, dass der Anteil der getrof­fe­nen Maß­nah­men in Bezug auf die arbei­t­ende Bevölkerung und die Jugendlichen in keinem Ver­hält­nis zu den angestrebten Zie­len ste­ht. Die über­wiegende Mehrheit der pos­i­tiv getesteten „Infizierten“ gehört der Alters­gruppe der Erwerb­s­bevölkerung an, die auf­grund eines gut funk­tion­ieren­den Immun­sys­tems keine oder nur begren­zte Symp­tome entwick­elt. Es hat sich also nichts geän­dert – der Höhep­unkt ist vorbei.

Stärkung ein­er Präventionspolitik

Die Coro­na-Maß­nah­men bilden einen markan­ten Kon­trast zu der bish­er von der Regierung ver­fol­gten Min­i­malpoli­tik, wenn es um fundierte Maß­nah­men mit nachgewiese­nen gesund­heitlichen Vorteilen wie die Zuck­er­s­teuer, das Ver­bot von (E-)Zigaretten und darum geht, gesunde Ernährung, Bewe­gung und soziale Unter­stützungsnet­ze finanziell attrak­tiv und all­ge­mein zugänglich zu machen. Es ist eine ver­passte Gele­gen­heit für eine bessere Präven­tion­spoli­tik, die einen Men­tal­itätswan­del in allen Bevölkerungss­chicht­en mit klaren Ergeb­nis­sen für die öffentliche Gesund­heit hätte bewirken kön­nen. Gegen­wär­tig fließen nur drei Prozent des Gesund­heits­bud­gets in die Prävention.

Der Hip­pokratis­che Eid

Als Ärzte haben wir den Hip­pokratis­chen Eid abgelegt: „Ich werde mich vor allem um meine Patien­ten küm­mern, ihre Gesund­heit fördern und ihr Lei­den lindern.“

„Ich werde meine Patien­ten richtig informieren.“

„Selb­st unter Druck werde ich mein medi­zinis­ches Wis­sen nicht für Prak­tiken ein­set­zen, die gegen die Men­schlichkeit verstoßen.“

Die gegen­wär­ti­gen Maß­nah­men zwin­gen uns, gegen diesen Eid zu han­deln. Andere Ange­hörige der Gesund­heits­berufe haben einen ähn­lichen Kodex.

Das „pri­mum non nocere“ (auf Deutsch: Zuerst ein­mal nicht schaden“, von dem jed­er Arzt und jed­er Ange­hörige eines Gesund­heits­berufes aus­ge­ht, wird auch durch die gegen­wär­ti­gen Maß­nah­men und die Aus­sicht auf die mögliche Ein­führung eines all­ge­meinen Impf­stoffs unter­graben, der keinen umfan­gre­ichen vorheri­gen Tests unter­zo­gen wird.

Impf­stoff

Umfassende Stu­di­en zu Grippeimp­fun­gen zeigen, dass es uns in zehn Jahren nur dreimal gelun­gen ist, einen Impf­stoff mit ein­er Wirk­samkeit von mehr als 50 Prozent zu entwick­eln. Die Imp­fung unser­er älteren Men­schen scheint inef­fizient zu sein. Bei über 75-Jähri­gen ist die Wirk­samkeit nahezu inexistent.

Auf­grund der ständi­gen natür­lichen Muta­tion der Viren, wie wir sie auch jedes Jahr beim Grippe­virus sehen, ist ein Impf­stoff höch­stens eine Über­gangslö­sung, die jedes Mal danach neue Impf­stoffe erfordert. Ein ungetesteter Impf­stoff, der im Not­fal­lver­fahren einge­set­zt wird und für den die Her­steller bere­its eine rechtliche Immu­nität gegen mögliche Schä­den erlangt haben, wirft ern­ste Fra­gen auf. Wir wollen unsere Patien­ten nicht als Ver­such­skan­inchen benutzen. Weltweit wird mit 700.000 Fällen von Schädi­gung oder Tod durch den Impf­stoff gerech­net. Wenn 95 Prozent der Men­schen Covid-19 prak­tisch symp­tom­frei erleben, ist das Risiko ein­er Expo­si­tion gegenüber einem ungetesteten Impf­stoff unverantwortlich.

Die Rolle der Medi­en und der offizielle Kommunikationsplan

In den let­zten Monat­en schienen Zeitungs‑, Radio- und Fernsehmach­er fast unkri­tisch hin­ter dem Experten­gremi­um und der Regierung zu ste­hen, wo ger­ade die Presse kri­tisch sein und eine ein­seit­ige Regierungskom­mu­nika­tion ver­hin­dern sollte. Dies hat zu ein­er öffentlichen Kom­mu­nika­tion in unseren Nachricht­en­me­di­en geführt, die eher ein­er Pro­pa­gan­da als ein­er objek­tiv­en Berichter­stat­tung glich.

Unser­er Mei­n­ung nach ist es die Auf­gabe des Jour­nal­is­mus, Nachricht­en so objek­tiv und neu­tral wie möglich zu brin­gen, mit dem Ziel, die Wahrheit zu find­en und die Macht kri­tisch zu kon­trol­lieren, wobei auch abwe­ichen­den Experten ein Forum gegeben wird, auf dem sie sich äußern können.

Diese Auf­fas­sung wird durch die jour­nal­is­tis­che Ethik unterstützt.

Die offizielle Ver­sion, der zufolge ein Lock­down notwendig sei, dies die einzig mögliche Lösung sei und dass alle dahin­ter stün­den, machte es für Men­schen mit ein­er anderen Sichtweise, aber auch für Experten, schwierig, eine andere Mei­n­ung zu äußern.

Alter­na­tive Mei­n­un­gen wur­den ignori­ert oder lächer­lich gemacht. Wir haben keine offe­nen Debat­ten in den Medi­en erlebt, in denen unter­schiedliche Mei­n­un­gen geäußert wer­den konnten.

Wir waren auch über­rascht von den vie­len Videos und Artikeln viel­er wis­senschaftlich­er Experten und Behör­den, die aus den sozialen Medi­en ent­fer­nt wur­den und immer noch wer­den. Wir sind der Mei­n­ung, dass dies nicht zu einem freien, demokratis­chen Rechtsstaat passt, zumal es zu einem Tun­nel­blick führt. Diese Poli­tik wirkt zudem läh­mend und nährt Angst und Besorg­nis in der Gesellschaft. In diesem Zusam­men­hang lehnen wir die Absicht ein­er Zen­sur von Ander­s­denk­enden in der Europäis­chen Union ab!

Auch die Art und Weise, wie Covid-19 von Poli­tik­ern und Medi­en dargestellt wurde, hat der Sit­u­a­tion nicht gut­ge­tan. Kriegs­be­griffe waren pop­ulär und es fehlte nicht an kriegerisch­er Sprache. Es wurde oft von einem „Krieg“ gegen einen „unsicht­baren Feind“ gesprochen, der „besiegt“ wer­den müsse. Die Ver­wen­dung von Aus­drück­en wie „Pflege­helden an der Front“ und „Coro­na-Opfer“ in den Medi­en hat die Angst weit­er geschürt, eben­so wie die Vorstel­lung, dass wir es weltweit mit einem „Killervirus“ zu tun hätten.

Das uner­bit­tliche Bom­barde­ment mit Zahlen, die Tag für Tag, Stunde für Stunde auf die Bevölkerung los­ge­lassen wur­den, ohne diese Zahlen zu inter­pretieren, ohne sie mit den Grip­petodes­fällen in anderen Jahren zu ver­gle­ichen, ohne sie mit Todes­fällen aus anderen Ursachen zu ver­gle­ichen, hat in der Bevölkerung eine regel­rechte Psy­chose der Angst aus­gelöst. Das ist keine Infor­ma­tion, das ist Manipulation.

Wir bedauern die Rolle der WHO in diesem Zusam­men­hang, die gefordert hat, die Infodemie (das heißt alle abwe­ichen­den Mei­n­un­gen aus dem offiziellen Diskurs, auch von Experten mit unter­schiedlichen Ansicht­en) durch eine beispiel­lose Medien­zen­sur zum Schweigen zu bringen.

Wir fordern die Medi­en ein­dringlich auf, hier ihre Ver­ant­wor­tung zu übernehmen!

Wir fordern eine offene Debat­te, in der alle Experten gehört werden.

Not­stands­ge­setz ver­sus Menschenrechte

Das all­ge­meine Prinzip der guten Regierungs­führung ver­langt, dass die Ver­hält­nis­mäßigkeit von Regierungsentschei­dun­gen im Lichte der höheren Rechts­stan­dards abge­wogen wird: Jede Ein­mis­chung der Regierung muss mit den Grun­drecht­en, wie sie in der Europäis­chen Men­schen­recht­skon­ven­tion (EMRK) geschützt sind, in Ein­klang ste­hen. Die Ein­mis­chung staatlich­er Behör­den ist nur in Krisen­si­t­u­a­tio­nen zuläs­sig. Mit anderen Worten: Ermessensentschei­dun­gen müssen in einem angemesse­nen Ver­hält­nis zu ein­er absoluten Notwendigkeit stehen.

Die derzeit getrof­fe­nen Maß­nah­men betr­e­f­fen die Ein­mis­chung in die Ausübung unter anderem des Rechts auf Achtung des Pri­vat- und Fam­i­lien­lebens, der Gedanken‑, Gewis­sens- und Reli­gions­frei­heit, der Meinungs‑, Ver­samm­lungs- und Vere­ini­gungs­frei­heit, des Rechts auf Bil­dung und so weit­er und müssen daher mit den Grun­drecht­en, wie sie in der Europäis­chen Men­schen­recht­skon­ven­tion (EMRK) geschützt sind, in Ein­klang ste­hen. So ist zum Beispiel nach Artikel 8 Absatz 2 EMRK ein Ein­griff in das Recht auf Pri­vat- und Fam­i­lien­leben nur dann zuläs­sig, wenn die Maß­nah­men im Inter­esse der nationalen Sicher­heit, der öffentlichen Sicher­heit, des wirtschaftlichen Woh­lerge­hens des Lan­des, des Schutzes der öffentlichen Ord­nung und der Ver­hü­tung von Straftat­en, des Gesund­heitss­chutzes oder des Schutzes der Rechte und Frei­heit­en ander­er notwendig sind, wobei der Regelung­s­text, auf dem der Ein­griff beruht, hin­re­ichend klar, vorherse­hbar und hin­sichtlich der ver­fol­gten Zie­len ver­hält­nis­mäßig sein muss.

Die vorherge­sagte Pan­demie mit Mil­lio­nen von Todes­opfern schien auf diese Krisenbe­din­gun­gen zu reagieren, was zur Ein­set­zung ein­er Not­stand­sregierung führte. Nun, da die objek­tiv­en Fak­ten etwas völ­lig anderes zeigen, ist die Bedin­gung der Hand­lung­sun­fähigkeit (keine Zeit, um gründlich zu beurteilen, ob ein Not­fall vor­liegt) nicht mehr gegeben. Covid-19 ist kein Erkäl­tungsvirus, son­dern ein gut behan­del­bar­er Zus­tand mit ein­er Sterblichkeit­srate, die mit der der saisonalen Grippe ver­gle­ich­bar ist. Mit anderen Worten, es gibt kein unüber­wind­bares Hin­der­nis mehr für die öffentliche Gesundheit.

Es gibt keinen Ausnahmezustand.

Immense Schä­den durch die gegen­wär­tige Politik

Eine offene Diskus­sion über Coro­na-Maß­nah­men bedeutet, dass wir neben den gewonnenen Leben­s­jahren der Coro­na-Patien­ten auch andere Fak­toren berück­sichti­gen müssen, die die Gesund­heit der gesamten Bevölkerung bee­in­flussen. Dazu gehören Schä­den im psy­chosozialen Bere­ich (Zunahme von Depres­sio­nen, Angstzustän­den, Selb­st­mor­den, inner­famil­iär­er Gewalt und Kindesmiss­brauch) und wirtschaftliche Schäden.

Berück­sichtigt man diese Kol­lat­er­alschä­den, so ist die gegen­wär­tige Poli­tik völ­lig maß­los – sie gle­icht dem Ein­satz eines Vorschlagham­mers, um eine Nuss zu knacken.

Wir find­en es schock­ierend, dass sich die Regierung als Grund für das Not­stands­ge­setz auf die Gesund­heit beruft.

Als Ärzte und Ange­hörige der Gesund­heits­berufe kön­nen wir angesichts eines Virus, das sich in sein­er Schädlichkeit, Sterblichkeit und Über­trag­barkeit der saisonalen Grippe annähert, diese äußerst unver­hält­nis­mäßi­gen Maß­nah­men nur ablehnen.

Wir fordern daher ein sofor­tiges Ende aller Maßnahmen.

Wir stellen die Legit­im­ität der derzeit­i­gen bera­ten­den Experten, die hin­ter ver­schlosse­nen Türen tagen, infrage.

Anknüpfend an ACU 2020 (Link am Ende des Artikels) fordern wir eine ver­tiefte Auseinan­der­set­zung mit der Rolle der WHO und dem möglichen Ein­fluss von Inter­essenkon­flik­ten in dieser Organ­i­sa­tion. Sie stand auch im Mit­telpunkt des Kampfes gegen die „Infodemie“, das heißt die sys­tem­a­tis­che Zen­sur aller abwe­ichen­den Mei­n­un­gen in den Medi­en. Dies ist für einen demokratis­chen Rechtsstaat inakzeptabel.

Verteilung dieses Briefes

Wir möcht­en einen öffentlichen Appell an unsere Berufsver­bände und Pflegekol­le­gen richt­en, ihre Mei­n­ung zu den aktuellen Maß­nah­men zu äußern.

Wir machen darauf aufmerk­sam und rufen zu ein­er offe­nen Diskus­sion auf, in der Pfle­gende ihre Mei­n­ung wagen und sagen können.

Mit diesem offe­nen Brief set­zen wir das Sig­nal, dass gle­ichgeschal­teter Fortschritt mehr schadet als nützt, und fordern die Poli­tik­erin­nen und Poli­tik­er auf, sich unab­hängig und kri­tisch über die ver­füg­baren Erken­nt­nisse — auch von Exper­tin­nen und Experten mit unter­schiedlichen Auf­fas­sun­gen, sofern sie auf ein­er soli­den wis­senschaftlichen Grund­lage beruhen – zu informieren, wenn sie eine Poli­tik mit dem Ziel der Förderung opti­maler Gesund­heit ausarbeiten.

Mit Besorg­nis, mit Hoff­nung und in per­sön­lich­er Funktion.

ACU 2020

Dieser Artikel erschien zuerst auf docs4opendebate.be und wurde von Axel B.C. Krauss exk­lu­siv für eigen­tüm­lich frei ins Deutsche über­set­zt. Zahlre­iche Quellen, die hier nicht ange­führt sind, find­en sich in diesem Originalartikel.

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