mRNA-Impfstoffe: Erste Hinweise auf Langzeitfolgen Umprogrammierung des Immunsystems

Sa 12. Jun. 2021 | Wissenschaft und Forschung

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Quelle: reitschuster.de

Von Chris­t­ian Euler — Über Langzeitschä­den der bere­its mil­lio­nen­fach verabre­icht­en mRNA-Coro­na-Vakzine gibt es bish­er noch keine Unter­suchun­gen. „Es gab noch nie einen zuge­lasse­nen mRNA-Impf­stoff in der Human­medi­zin gegen eine Infek­tion­skrankheit. Und Impf­stoffe kamen vor COVID-19 nicht über die frühe erste klin­is­che Phase hin­aus“, sagt der öster­re­ichis­che Biologe Clemens Arvay, dessen Buch „Coro­na-Impf­stoffe: Ret­tung oder Risiko?“ im Feb­ru­ar die Spiegel-Best­sellerliste anführte.

„mRNA-Impf­stoffe stellen eine neue Tech­nolo­gie dar, eine, die in der Tri­al­phase min­destens 244 unter­schiedliche Kan­di­dat­en voraus­set­zt, um einen erfol­gre­ichen Impf­stoff zu entwick­eln, der früh­estens nach 13 Jahren Mark­treife erlangt hat und in der Entwick­lungsphase 5,5 Mil­liar­den Euro ver­schlin­gen wird.“ So brin­gen es Stephanie Sen­eff und Greg Nigh, bei­de vom Mass­a­chu­setts Insti­tute of Tech­nol­o­gy an der Har­vard Uni­ver­si­ty, in einem umfan­gre­ichen wis­senschaftlichen Beitrag auf den Punkt. Nach ihrer Lesart zählen mRNA-Impf­stoffe zu der Kat­e­gorie der “unprece­dent­ed vac­cines”. Eines der wichtig­sten Ergeb­nisse des mehr als 40 Seit­en umfassenden Beitrags von Sen­eff und Nigh: Imp­fun­gen erhöhen das Risiko, dass schwindende Lev­el von monok­lonalen Antikör­pern auf SARS-CoV­‑2 tre­f­fen und in ein­er schw­eren Erkrankung resul­tieren. Die Ursache liegt in dem als „Anti­body-Depen­dent Enhance­ment“ beze­ich­neten Vor­gang. Die namensgeben­den infek­tionsver­stärk­enden Antikör­p­er binden sich an die Ober­fläche von Viren, kön­nen diese aber nicht neu­tral­isieren. Dies führt zu ein­er verbesserten Auf­nahme des Virus in eine Zelle und begün­stigt damit seine Aus­bre­itung und Ver­mehrung. (Weit­er­lesen)

 

 

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