Immer wie­der macht in Zei­ten von Coro­na die Natio­na­le Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten „Leo­pol­di­na“ (Hal­le an der Saa­le) Schlag­zei­len. Deren Prä­si­dent Gerald H. Haug hat kürz­lich sei­ne Aka­de­mie ohne jeden Selbst­zwei­fel in der „Zeit“ als die „unab­hän­gigs­te und klügs­te Stim­me“ weit und breit bezeich­net. Da soll­te man also eini­ges erwar­ten dürfen.

Etli­che der Leo­pol­di­na-Mit­glie­der gehö­ren in der Coro­na-Poli­tik zu den stän­di­gen Bera­tern von Ange­la Mer­kel und Jens Spahn. Die zumeist auf­fäl­lig kurz gehal­te­nen Corona-„Gutachten“ nen­nen die Rat­ge­ber „wis­sen­schaft­lich“. Beson­de­res Auf­se­hen hat zum Bei­spiel die „Ad-hoc-Stel­lung­nah­me“ der Aka­de­mie zum Lock­down vom 8. Dezem­ber erregt.

Wie steht es um die fach­li­chen Kom­pe­ten­zen der Bera­ter? Beru­hen die Exper­ti­sen wirk­lich auf wis­sen­schaft­li­chen Ana­ly­sen – oder han­delt es sich viel­mehr um bestell­te Agi­ta­ti­on und Propaganda?

Wei­ter­le­sen

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