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Kri­tik von Coro­na-Exper­ten — Man kann die Zah­len “auch anders lesen”

So 13. Sep. 2020 | Staatsmedien, Wissenschaft und Forschung

Quel­le: zdf​.de

Exper­ten des Medi­zi­ner-Netz­werks EbM kri­ti­sie­ren die Coro­na-Bericht­erstat­tung der Medi­en. Auch der Viro­lo­ge Stre­eck rät, nicht nur auf die rei­nen Infek­ti­ons­zah­len zu schauen.

Die Kri­tik des Deut­schen Netz­werks Evi­denz­ba­sier­te Medi­zin e.V. (EbM-Netz­werk) ist hef­tig. In einer Stel­lung­nah­me ist die Rede von “irre­füh­ren­der Dar­stel­lung in den Medi­en” und “absur­den Infor­ma­tio­nen” in “miss­ver­ständ­li­chen Rang­lis­ten”. Selbst in den Leit­me­di­en sei­en bei­spiels­wei­se zur Beschrei­bung des Infek­ti­ons­ri­si­kos über Mona­te “ledig­lich Fall­zah­len ohne Bezugs­grö­ßen” genutzt worden.

Dabei wer­de oft nicht zwi­schen Test­ergeb­nis­sen, Dia­gno­sen, Infek­tio­nen und Erkran­kun­gen dif­fe­ren­ziert. Tat­säch­lich sagt ja ein posi­ti­ves Test­ergeb­nis in der Sta­tis­tik nichts dar­über aus, wie schwer die Per­son tat­säch­lich an Covid-19 erkrankt ist — oder ob über­haupt. (Wei­ter­le­sen)

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