Ist die Mehrheit der deutschen Bevölkerung bereits gegen Corona immun? — Ergebnisse einer Studie weisen auf eine massive Verdunkelungsgefahr hin

Di 20. Jul. 2021 | Wissenschaft und Forschung

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Quelle: reitschuster.de

Ein Leser mein­er Coro­na-Beiträge hat mich auf die Studie aufmerk­sam gemacht, die ich hier disku­tieren möchte. Sie birgt Sprengstoff.  Bei der Diskus­sion um die geeigneten Maß­nah­men zur (möglichen) Eindäm­mung der Covid-19-Infek­tion spielt es eine enorme Rolle, von welch­er Dunkelz­if­fer man bei den gemelde­ten Fällen aus­ge­ht. Das RKI bzw. sein Leit­er Lothar Wiel­er ver­sucht kon­stant zu behaupten, dass etwa 50 % der Infek­tio­nen gemeldet wer­den. So wurde in der ersten Ver­sion des Daten­blattes für die Coro­na-Lokal-Studie in Bad Feilnbach ein Prozentsatz von ca. 40 Prozent gemelde­ter Fälle behauptet, in der neuen Ver­sion vom Dezem­ber 2020 sind wir bei ca. 20 Prozent gemelde­ter Fälle gelandet, was nahe an der Streeckschen Schätzung für die Gemeinde Gan­gelt im Kreis Heins­berg liegt. Zu diesen Zahlen käme man, wenn man glaubt, dass der stan­dar­d­isierte Antikör­pertest bei ca. 90  Prozent von all denen anspricht, die die Infek­tion durch­laufen haben. Wir wis­sen aber längst: auch das ist falsch. Jet­zt gibt es noch ein­mal einen Ver­such des RKI mit dem Wirtschafts­forschungsin­sti­tut DWI (siehe hier), die Annahme zu vertei­di­gen, dass 50 Prozent aller Fälle auch wirk­lich gemeldet sind. Die Char­ité ist dies­mal, also bei diesem Ver­such, nicht dabei – man wollte sich wohl nicht lächer­lich machen. Was hat man gemacht: Die Dat­en sind zum einen PCR-Tests von Selb­st­beprobun­gen, und zum anderen Antikör­pertests von selb­st ent­nomme­nen Trock­en­blut­proben. Ich möchte das gar nicht kom­men­tieren. (Weit­er­lesen)

 

 

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