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Frank­reich setzt den Impf­pass aus – und Deutsch­land schweigt Berich­tet wird nur, was ins Nar­ra­tiv passt

Di 15. Mrz. 2022 | Wissenschaft und Forschung

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Dani­el Wein­mann — Ursprüng­lich soll­te dies ein Bei­trag über unser Nach­bar­land wer­den, wo heu­te nicht nur der Impf­pass kei­ne Rol­le mehr spielt, son­dern auch die Mas­ken in geschlos­se­nen Räu­men, in Unter­neh­men, Behör­den und Geschäf­ten nicht mehr vor­ge­schrie­ben sind. Wohl­ge­merkt in einem Staat, des­sen Regie­rungs­chef sich vor fast genau zwei Jah­ren ange­sichts der Coro­na­kri­se im „Krieg“ wähn­te. Hier­zu­lan­de scheint der Krieg gegen das Virus, ange­führt von Pan­de­mie-Feld­we­bel Karl Lau­ter­bach, noch längst nicht been­det zu sein. Deutsch­land habe jetzt die höchs­te Coro­na-Inzi­denz in Euro­pa, warn­te der Gesund­heits­mi­nis­ter erst ges­tern wie­der. „Ten­denz steigt, vie­le Tote“, twit­ter­te der Apo­ka­lyp­ti­ker, „Unge­impf­te soll­ten sich drin­gend imp­fen las­sen. Geimpf­te sind jetzt oft unvor­sich­tig. Sie wis­sen, dass sie sich infi­zie­ren kön­nen, aber meist nicht schwer erkran­ken. Unge­impf­te jetzt schutz­los.“ Vor die­sem Hin­ter­grund ver­wun­dert nicht, dass der SPD-Poli­ti­ker unnach­gie­big an der all­ge­mei­nen Impf­pflicht fest­hält und somit gleich­sam den Gegen­ent­wurf zur Frank­reichs Prä­si­dent Macron dar­stellt. Er kämp­fe für die Impf­pflicht, mach­te Lau­ter­bach gegen­über dem „Mer­kur“ deut­lich – und kön­ne „ver­si­chern, dass wir sie brau­chen“. (Wei­ter­le­sen)

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