Quel­le: uncut​news​.ch

Ste­hen die COVID-19-Impf­stof­fe in Zusam­men­hang mit einem signi­fi­kan­ten Kran­ken­stand des Gesund­heits­per­so­nals? Ein deut­sches For­scher­team ist die­ser Fra­ge nach­ge­gan­gen. Eine gesun­de Beleg­schaft ist kei­ne Neben­sa­che, son­dern von größ­ter Bedeu­tung, um Euro­pas größ­ter Volks­wirt­schaft bei der Bewäl­ti­gung der Pan­de­mie zu hel­fen. Aus die­sem Grund haben vie­le Län­der, dar­un­ter auch Deutsch­land, bei den COVID-19-Mas­sen­impf­pro­gram­men den Beschäf­tig­ten im Gesund­heits­we­sen Vor­rang ein­ge­räumt. In einer der am meis­ten geimpf­ten erwach­se­nen Bevöl­ke­run­gen aller gro­ßen Natio­nen tra­ten bei kli­ni­schen Ver­suchs­per­so­nen Neben­wir­kun­gen auf, aber die Stu­di­en­da­ten wur­den ins­ge­samt als sehr über­zeu­gend ange­se­hen, und das Pro­blem des Pro­duk­ti­vi­täts­ver­lusts durch Krank­heits­ur­laub wur­de nicht erwar­tet. Die staat­li­chen Gesund­heits­sys­te­me set­zen angeb­lich eine inten­si­ve Über­wa­chung auf Sicher­heits­si­gna­le ein, ein­schließ­lich signi­fi­kan­ter Mus­ter von Neben­wir­kun­gen. In Deutsch­land gibt es jedoch nur weni­ge Infor­ma­tio­nen über die Häu­fig­keit von Neben­wir­kun­gen in die­sem ein­satz­kri­ti­schen Bereich, der ohne­hin schon unter Druck stand. Um dies auf­zu­klä­ren, unter­such­ten Julia Reusch vom Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Würz­burg und ihre Kol­le­gen Isa­bell Wagen­häu­ser, Dr. Alex­an­der Gabel, Dr. Manu­el Kro­ne und Dr. Nils Petri Mit­ar­bei­ter im Gesund­heits­we­sen, die min­des­tens eine Dosis der vier fol­gen­den COVID-19-Impf­stof­fe erhal­ten hat­ten: BioNTech/​Pfizer (Comirn­a­ty), Moder­na (Spik­evax), Oxford/​AstraZeneca (Vax­Ze­vria) und Jans­sen. Ihre Stu­die ergab, dass ein Drit­tel der Beschäf­tig­ten im Gesund­heits­we­sen nach der Imp­fung gegen COVID-19 krank­ge­schrie­ben wur­de. Die Ergeb­nis­se die­ser Stu­die wur­den kürz­lich auf dem Euro­pean Con­gress of Cli­ni­cal Micro­bio­lo­gy & Infec­tious Dise­a­ses (ECCMID) in Lis­sa­bon, Por­tu­gal, vor­ge­stellt. Die Mate­ria­li­en der For­scher wur­den zwar einem Peer-Review unter­zo­gen, sie haben jedoch kei­ne voll­stän­di­ge Arbeit ver­öf­fent­licht, was die Wir­kung der Stu­di­en­ergeb­nis­se beein­träch­ti­gen könn­te. (Wei­ter­le­sen)

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