Eine inter­ne Über­prü­fung des Regie­rungs­han­deln in der Coro­na-Kri­se kommt zu einem ver­hee­ren­den Ergeb­nis: “Der Kol­la­te­ral­scha­den ist inzwi­schen höher ist als der erkenn­ba­re Nut­zen.” Der kri­ti­sche Ver­fas­ser ist mitt­ler­wei­le beurlaubt.

Es ist kein ganz gewöhn­li­cher Vor­gang mit­ten in der Coro­na-Kri­se: Ein Refe­rent des Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­ums erstellt eine Ana­ly­se, die die Arbeit der Bun­des­re­gie­rung nicht gut aus­se­hen lässt. Doch damit dringt K. nicht zur Spit­ze sei­nes Minis­te­ri­ums durch; für die­ses unbot­mä­ßi­ge Papier wird er beur­laubt. Dabei ist es genau sei­ne Auf­ga­be, sol­che Ana­ly­sen zu bear­bei­ten: Er lei­te­te das Refe­rat im Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um („Kri­sen-Manage­ment“), das den Auf­trag hat, sich eine eige­ne Bewer­tungs­kom­pe­tenz auf­zu­bau­en. (Wei­ter­le­sen)

Pin It on Pinterest