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Viro­lo­ge zu Beher­ber­gungs­ver­bot “Wir brau­chen kei­ne neu­en Corona-Regeln”

Mo 12. Okt. 2020 | Staatsmedien

Nicht ziel­ge­rich­tet und rea­li­täts­fremd: Viro­lo­ge Schmidt-Cha­na­sit kri­ti­siert das Beher­ber­gungs­ver­bot mas­siv. Statt sol­che Regeln neu ein­zu­füh­ren, soll­ten die bestehen­den kon­se­quent durch­ge­setzt wer­den, sagt er im tagesschau.de-Interview.

tages​schau​.de: Die Kri­tik an dem Beher­ber­gungs­ver­bot ist mas­siv. Was sagen Sie als Medi­zi­ner zu der Maßnahme?

Schmidt-Cha­na­sit: Das Beher­ber­gungs­ver­bot ist kein geeig­ne­tes Mit­tel, weil die Coro­na-Lage viel zu dyna­misch ist. Damit ist die­ses Mit­tel nicht ziel­ge­rich­tet, nicht effek­tiv und letzt­end­lich rea­li­täts­fremd. Denn es kann gar nicht rea­lis­tisch umge­setzt wer­den. Erschwe­rend hin­zu kommt: Es wer­den dadurch Res­sour­cen ver­geu­det. Denn inner­deut­sche Rei­sen­de sind nicht der Haupt­grund für den Anstieg der Inzidenz.

(Wei­ter­le­sen)

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