Mediziner gegen die Coronapolitik: Wenn Ärzte quer denken

So 6. Dez. 2020 | Staatsmedien

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Quelle: freiepresse.de

Auch in Sach­sen gibt es Medi­zin­er, die die Coro­n­apoli­tik run­dum ablehnen. Sie ver­weigern das Tra­gen von Masken und reden auf Demon­stra­tio­nen. Warum nur? Chem­nitz. Die Frau, die sich an diesem Novem­ber­abend auf den Rathaus­platz von Oel­snitz im Erzge­birge stellt, hat kein Mikro­fon mit­ge­bracht. “Kommt ein Stückchen ran”, ruft sie den Men­schen zu. Etwa 200 bis 300 Leute rück­en dicht zusam­men. Fast nie­mand trägt eine Maske, die Polizei schaut zu. Die Frau begin­nt zu sprechen. Es ist Dr. med. Ger­lind Läger, Fachärztin für Innere Medi­zin. Ihre Prax­is liegt nur drei Gehminuten ent­fer­nt. “Viele ken­nen mich hier”, begin­nt die Mit­tfün­fzigerin ihre Rede. Schnell ist sie beim The­ma. Das Infek­tion­ss­chutzge­setz sei “ein Gesetz, was die Grun­drechte aushe­belt” und Coro­na eine mit­telschwere Grippe. “Wer ken­nt einen Schw­er­erkrank­ten?”, ruft sie. “Ich nicht”, antworten einige. “Wovor haben wir Angst?” fragt sie. Und schiebt die Antwort gle­ich hin­ter­her: “Die Angst wird von den Medi­en gemacht.” Ger­lind Läger sieht sich im Wider­stand gegen das Sys­tem, gegen die etablierte Poli­tik, gegen die führen­den Virolo­gen und Epi­demi­olo­gen. Die Maske nen­nt sie einen “Maulko­rb”. Von einem Zuruf aus dem Pub­likum ani­miert, zieht sie eine Par­al­lele zu den Nazis: “Die Maske ist der Stern. Ich bin schon froh, dass er nicht gelb sein muss.” Sie war auf den großen Quer­denker-Demon­stra­tio­nen in Leipzig und Berlin. In Oel­snitz sagt sie: “Das Robert-Koch-Insti­tut hat bei mir jedes Ver­trauen ver­spielt.” Applaus. “Jawoll, bei uns auch”, schallt es zurück. (Weit­er­lesen)

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