Impfverweigerer könnten Versicherungsschutz bei einer Corona-Erkrankung verlieren

Di 15. Dez. 2020 | Staatsmedien

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WARNUNG! HIER WIRD EINE VERBRECHERISCHE MASSNAHME IN ERWÄGUNG GEZOGEN!

Michael Hüther, Direk­tor des Insti­tuts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln schreibt folgendes:

Quelle: handelsblatt.com

“…Eine Impf­pflicht kol­li­diert mit mehreren Grun­drecht­en. Strafgelder oder der Zugang zum öffentlichen Leben nur mit Imp­fausweis sind eben­falls heikel. Eine Idee kön­nte sein, durch eine Auk­tion die notwendi­gen Prämien zu ermit­teln, die man indi­vidu­ell zahlen müsste, um den gewün­scht­en Impf­schutz in der Gesellschaft zu erre­ichen. Dage­gen sprechen jedoch Fehlanreize auf die Impfwilli­gen. Zu prüfen wäre daher, ob Impfver­weiger­er (ohne medi­zinis­che Indika­tion) wegen der aus ihrem Ver­hal­ten resul­tieren­den exter­nen Effek­te dadurch sank­tion­iert wer­den kön­nen, dass bei ihnen kein Ver­sicherungss­chutz im Falle ein­er Covid-19-Erkrankung beste­ht. Da die Betr­e­f­fend­en das Risiko offenkundig ger­ing schätzen, ist für sie die sub­jek­tiv erachtete Ein­trittswahrschein­lichkeit niedrig, der finanzielle Schaden bei Ein­tritt aber groß, was Anreizwirkun­gen haben sollte. Damit wür­den die Impfgeg­n­er nicht aus dem Gesund­heitss­chutz her­ausgenom­men, son­dern nur aus dessen sol­i­darisch­er Finanzierung. Natür­lich, das geht erst ein­mal nur in der geset­zlichen Kranken­ver­sicherung. Und ja, es ist eine teil­weise Abkehr des Sol­i­darprinzips. Dem ste­ht aber das Schutz­in­ter­esse der Sol­i­darge­mein­schaft vor überge­bührlich­er Inanspruch­nahme ent­ge­gen. Die aktuelle Debat­te macht deut­lich, wie sehr uns die Pan­demie in ethis­che Dilem­ma­ta führt. Doch schwierige Zeit­en gebi­eten unan­genehme Fra­gen. Die näch­ste ste­ht mit der Impf­s­trate­gie im Raum. Zunächst die vul­ner­a­blen Grup­pen oder die Erwerb­stäti­gen, zunächst Polizis­ten oder die Lehrer? In der sat­uri­erten Wohl­stands­ge­sellschaft sind wir solche Kon­flik­te nicht gewöh­nt. Doch das ist die unauswe­ich­liche Lek­tion dieser Pan­demie. Reife Gesellschaften kön­nen darüber stre­it­en, doch reife Gesellschaften sind auch geprägt durch indi­vidu­elle Iden­tität­sansprüche, die den Kom­pro­miss erschw­eren. Die Pan­demie ver­langt schlicht mehr Gemeinsinn als Kul­tur der Mitverantwortung…”

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