WARNUNG! HIER WIRD EINE VERBRECHERISCHE MASSNAHME IN ERWÄGUNG GEZOGEN!

Micha­el Hüt­her, Direk­tor des Insti­tuts der deut­schen Wirt­schaft (IW) in Köln schreibt folgendes:

Quel­le: handels​blatt​.com

“…Eine Impf­pflicht kol­li­diert mit meh­re­ren Grund­rech­ten. Straf­gel­der oder der Zugang zum öffent­li­chen Leben nur mit Impf­aus­weis sind eben­falls hei­kel. Eine Idee könn­te sein, durch eine Auk­ti­on die not­wen­di­gen Prä­mi­en zu ermit­teln, die man indi­vi­du­ell zah­len müss­te, um den gewünsch­ten Impf­schutz in der Gesell­schaft zu errei­chen. Dage­gen spre­chen jedoch Fehl­an­rei­ze auf die Impf­wil­li­gen. Zu prü­fen wäre daher, ob Impf­ver­wei­ge­rer (ohne medi­zi­ni­sche Indi­ka­ti­on) wegen der aus ihrem Ver­hal­ten resul­tie­ren­den exter­nen Effek­te dadurch sank­tio­niert wer­den kön­nen, dass bei ihnen kein Ver­si­che­rungs­schutz im Fal­le einer Covid-19-Erkran­kung besteht. Da die Betref­fen­den das Risi­ko offen­kun­dig gering schät­zen, ist für sie die sub­jek­tiv erach­te­te Ein­tritts­wahr­schein­lich­keit nied­rig, der finan­zi­el­le Scha­den bei Ein­tritt aber groß, was Anrei­zwir­kun­gen haben soll­te. Damit wür­den die Impf­geg­ner nicht aus dem Gesund­heits­schutz her­aus­ge­nom­men, son­dern nur aus des­sen soli­da­ri­scher Finan­zie­rung. Natür­lich, das geht erst ein­mal nur in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung. Und ja, es ist eine teil­wei­se Abkehr des Soli­dar­prin­zips. Dem steht aber das Schutz­in­ter­es­se der Soli­dar­ge­mein­schaft vor über­ge­bühr­li­cher Inan­spruch­nah­me ent­ge­gen. Die aktu­el­le Debat­te macht deut­lich, wie sehr uns die Pan­de­mie in ethi­sche Dilem­ma­ta führt. Doch schwie­ri­ge Zei­ten gebie­ten unan­ge­neh­me Fra­gen. Die nächs­te steht mit der Impf­stra­te­gie im Raum. Zunächst die vul­nerablen Grup­pen oder die Erwerbs­tä­ti­gen, zunächst Poli­zis­ten oder die Leh­rer? In der satu­rier­ten Wohl­stands­ge­sell­schaft sind wir sol­che Kon­flik­te nicht gewöhnt. Doch das ist die unaus­weich­li­che Lek­ti­on die­ser Pan­de­mie. Rei­fe Gesell­schaf­ten kön­nen dar­über strei­ten, doch rei­fe Gesell­schaf­ten sind auch geprägt durch indi­vi­du­el­le Iden­ti­täts­an­sprü­che, die den Kom­pro­miss erschwe­ren. Die Pan­de­mie ver­langt schlicht mehr Gemein­sinn als Kul­tur der Mitverantwortung…”

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