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Coro­na­vi­rus: Gesund­heits­mi­nis­ter Spahn appel­liert an Bevöl­ke­rung bei Ein­däm­mung zu helfen

Mo 9. Mrz. 2020 | Staatsmedien

Ange­sichts von mehr als 1100 Infi­zier­ten in Deutsch­land rät Gesund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn drin­gend, Ver­hal­tens­re­geln zum Schutz vor dem Coro­na­vi­rus ein­zu­hal­ten und den All­tag ent­spre­chend umzu­ge­stal­ten. Alle Mel­dun­gen: https://​www​.tages​schau​.de/​t​h​e​m​a​/​c​o​ron…, Kar­te mit Fall­zah­len in Deutsch­land: https://​www​.tages​schau​.de/​i​n​l​a​n​d​/​c​oro… , Kar­te zur glo­ba­len Aus­brei­tung: https://​www​.tages​schau​.de/​a​u​s​l​a​n​d​/​cor… Es lie­ge in der Ver­ant­wor­tung jedes Ein­zel­nen, dafür zu sor­gen, dass sich die Aus­brei­tung des Virus mög­lichst ver­lang­samt. Das sei das obers­te Ziel, um das Gesund­heits­sys­tem nicht über Gebühr zu belas­ten. “Dazu brau­chen wir die gesam­te Gesell­schaft. Wir brau­chen jeden ein­zel­nen Bür­ger und jede ein­zel­ne Bür­ge­rin.” Es gäl­ten die­sel­ben Ver­hal­tens­re­geln wie bei einer Grip­pe oder Erkäl­tung, beton­te Spahn. Doch abge­se­hen von den bekann­ten Hygie­ne­maß­nah­men müs­se sich jeder Ein­zel­ne fra­gen, wor­auf er zum eige­nen Schutz und auch zum Schutz von Mit­bür­gern “für ein paar Wochen oder Mona­te” ver­zich­ten kön­ne. Der Minis­ter nann­te in die­sem Zusam­men­hang Kon­zert- oder Club­be­su­che, Fuß­ball­spie­le und auch Rei­sen. Arbeit­neh­mer soll­ten zudem Mög­lich­kei­ten des Home­of­fice nut­zen. Älte­ren Men­schen riet Spahn, sich gegen Pneu­mo­kok­ken imp­fen zu las­sen, um schwe­re Ver­läu­fe nach einer Anste­ckung zu ver­mei­den. Erneut appel­lier­te Spahn an Ver­an­stal­ter von gro­ßen Events mit mehr als 1000 Men­schen, die­se abzu­sa­gen. Er sprach sich aber dage­gen aus, Kitas oder Schu­len prä­ven­tiv zu schlie­ßen. Die Debat­te dar­über hat­te in den ver­gan­ge­nen Tagen an Fahrt auf­ge­nom­men. Exper­ten wie der der Spre­cher des Vor­stands der Deut­schen Gesell­schaft für Kran­ken­haus­hy­gie­ne (DGKH), Peter Wal­ger, hal­ten davon nichts. Allein die Pro­ble­me, die sich aus der damit nöti­gen Kin­der­be­treu­ung ergä­ben, stün­den nicht im Ver­hält­nis zum Nut­zen, sag­te der auf Infek­tio­lo­gie spe­zia­li­sier­te Fach­arzt. Mehr Details zur gemein­sa­men Pres­se­kon­fe­renz von Gesund­heits­mi­nis­ter Spahn und des Robert-Koch-Insti­tuts: https://​www​.tages​schau​.de/​i​n​l​a​n​d​/​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​-​s​p​a​h​n​-​r​k​i​-​1​0​5​.​h​tml

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