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Coro­na-Kri­se: TV-Koch Tim Mäl­zer appel­liert an die Politik

So 10. Mai. 2020 | Staatsmedien

TV-Koch und Gas­tro­nom Tim Mäl­zer fühlt sich von der Poli­tik stief­müt­ter­lich behan­delt. Die Regie­rung habe kei­nen ech­ten Ret­tungs­schirm oder Plan für die Bran­che aus­ge­ar­bei­tet, sag­te er in den tagesthemen.

Obwohl nun ers­te Locke­rung für Restau­rant­be­sit­zer oder Café-Betrei­ber gel­ten, rech­net Mäl­zer mit hohen Ver­lus­ten. Auf ihn und ande­re Gas­tro­no­men kämen vie­le Unkos­ten zu. “Wir müs­sen das Per­so­nal, die Mie­ten und Lie­fe­run­gen bezah­len”, sag­te er. Die Zahl der Gäs­te wer­de sich auf die Hälf­te redu­zie­ren. “Wir haben zwar Ein­nah­men, doch die­ses Jahr endet für uns mit einer Ver­lust­rech­nung”, sag­te er. Er sieht auch für die nächs­ten zwei bis drei Jah­re kei­ne Besserung.

Mäl­zer wünscht sich für die Zukunft stär­ke­re Signa­le aus der Poli­tik, die Gas­tro­no­mie zu unter­stüt­zen. “Immer­hin ver­die­nen zwei Mil­lio­nen Ange­stell­te dort ihren Lebens­un­ter­halt”, sag­te Mälzer.

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