Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel hat die Ein­schrän­kung von Grund­rech­ten in der Coro­na-Kri­se erneut als “Zumu­tung” für die Demo­kra­tie bezeich­net — die Maß­nah­men aber zugleich ver­tei­digt. Die CDU-Poli­ti­ke­rin sag­te in ihrem am Sams­tag ver­öf­fent­lich­ten wöchent­li­chen Pod­cast zum Ver­fas­sungs­tag am 23. Mai, sie kön­ne Sor­gen von Bür­gern ange­sichts der Ein­schrän­kun­gen in der Pan­de­mie ver­ste­hen. Die Regie­rung mache es sich mit den Beschrän­kun­gen von Grund­rech­ten nicht ein­fach. “Des­halb sol­len sie so kurz wie mög­lich sein. Aber sie waren not­wen­dig, und das haben wir auch immer wie­der begrün­det, weil wir uns der Wür­de der Men­schen ver­ant­wort­lich füh­len, so wie es im Arti­kel 1 unse­res Grund­ge­set­zes gesagt ist.”

Pin It on Pinterest