Quel­le: uncut​news​.ch

Alles, was man braucht, um Mil­lio­nen von Men­schen zu hacken, sind ihre Daten. Men­schen zu hacken bedeu­tet, dass man mehr über sie weiß, als sie über sich selbst wis­sen. Das sag­te der Zukunfts­for­scher Yuval Noah Hara­ri auf dem Welt­wirt­schafts­fo­rum 2020. Den­ken Sie an Krank­hei­ten, psy­chi­sche Schwä­chen, Din­ge, die Sie vor fünf oder 20 Jah­ren getan und längst ver­ges­sen haben. Das ist etwas, womit wir noch nie kon­fron­tiert wur­den, sag­te Hara­ri dem dama­li­gen Reu­ters-Chef­re­dak­teur Ste­phen Adler. „Nicht ein­mal der KGB könn­te das tun.“ Wenn wir zulas­sen, dass die­se Daten in die Hän­de eini­ger weni­ger Unter­neh­men oder Regie­run­gen gelan­gen, ist das Ergeb­nis das Ende der Demo­kra­tie und der frei­en Märk­te und die Schaf­fung neu­er tota­li­tä­rer Régime oder Über­wa­chungs­re­gime, warn­te er. Sie kön­nen die­se Daten nut­zen, um Sie zu mani­pu­lie­ren und vor­her­zu­sa­gen, was Sie tun wer­den, so Hara­ri wei­ter. Wir erle­ben bereits den Auf­stieg von Über­wa­chungs­re­gi­men, zum Bei­spiel in Chi­na, aber auch in mei­nem Hei­mat­land Isra­el, sag­te er. Die besetz­ten Gebie­te sind eigent­lich ein gro­ßes Labor mit 2,5 Mil­lio­nen Meer­schwein­chen. Es zeigt, wie man die Bevöl­ke­rung mit sehr weni­gen Sol­da­ten über­wa­chen und kon­trol­lie­ren kann. Es ist erstaun­lich, wie wenig Sol­da­ten man braucht, um Mil­lio­nen von Men­schen zu kon­trol­lie­ren, wenn man ihre Daten hat, beton­te Harari.

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