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Von Albrecht Künst­le — Ges­tern fand sich in vie­len Zei­tun­gen ein Foto, das Gesund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach (tele­fo­nie­rend mit Mund­schutz) mit der Mel­dung zeigt, er ver­kün­de eine neue Impf­kam­pa­gne. Deren Ziel sei es, „die Impflü­cke zu schlie­ßen und die vier­te Imp­fung zu bewer­ben; ins­be­son­de­re in der älte­ren Bevöl­ke­rungs­grup­pe“. Immer­hin ist hier nur noch von „bewer­ben” die Rede; eine Impf­pflicht scheint also vom Tisch; Öster­reich schuf sie ja bereits gera­de wie­der ab. Doch Baden-Würt­tem­bergs grü­ner Minis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann schickt sich an, Lau­ter­bach zu fol­gen: Er will sei­nen Unter­ta­nen im Herbst wöchent­lich 810.000 Sprit­zen ver­pas­sen las­sen. Das wären bis Ende des Jah­res über zehn Mil­lio­nen, also rech­ne­risch eine für jeden Ein­woh­ner sei­nes Bun­des­lan­des – egal ob impf­wil­lig oder nicht, ob Baby oder bis dahin ver­stor­ben. (Wei­ter­le­sen)

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