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Win­rich Scheff­buch — Die schlimms­te Ver­füh­rung der Chris­ten seit der Reformation

Fr 10. Jul. 2020 | Politik und Medien

Die­se Pre­digt ist aus dem Jahr 2018 und hat gro­ße aktu­el­le Bedeutung!

Inter­es­san­ter Bei­trag von Pfar­rer i. R. Win­rich Scheff­buch (Quel­le: idea​.de):

Coro­na: War­um ich zur Demons­tra­ti­on auf den Stutt­gar­ter Wasen ging

Rund 5.000 Men­schen nah­men am 2. Mai auf dem Cann­stat­ter Volks­fest­platz in Stutt­gart an einer Kund­ge­bung gegen die Coro­na-Ver­ord­nun­gen teil. Dabei war auch Pfar­rer i. R. Win­rich Scheff­buch (81).

In die­ser schwe­ren Kri­se unse­res Lan­des braucht es mehr denn je Zivil­cou­ra­ge: Ich habe nie geahnt, dass ein­mal Ster­ben­den der Wunsch nach Bei­stand der nächs­ten Ange­hö­ri­gen ver­wei­gert wird; dass ver­trau­ten Seel­sor­gern der Zutritt in Alten­hei­me ver­wehrt wird; dass die Gesund­heits­be­hör­den offen­bar nicht in der Lage sein könn­ten, dafür die nöti­gen Schutz­aus­rüs­tun­gen zur Ver­fü­gung zu stel­len; dass von oben her­ab ver­fügt wird, ob in einem Got­tes­dienst unter Beach­tung aller gesund­heit­li­chen Rück­sich­ten gesun­gen wer­den darf; dass Teil­neh­mer sich vor­her anmel­den müs­sen – dies kann­te ich bis­her nur aus dik­ta­to­ri­schen Regi­men. Sie müs­sen sich doch auch nicht in Läden oder öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln nament­lich mel­den. Ich habe auch nicht geahnt, dass in die­ser schlimms­ten Kri­se seit vie­len Jahr­zehn­ten aus­ge­rech­net auch an Kar­frei­tag und Ostern die Kir­chen­tü­ren ver­schlos­sen blei­ben sollten.

Vie­les wur­de ehren­amt­lich aufgebaut

Ich kann nicht glau­ben, dass man die Wirt­schaft „ein­fach hoch­fah­ren“ kann, wenn sie ein­mal in wei­ten Tei­len zer­stört ist. Ich kann auch den Hilfs­zu­sa­gen nicht trau­en, als ob „Geld genug da ist“. Wie kön­nen Frei­zeit­hei­me, Tagungs­stät­ten, Jugend­ein­rich­tun­gen und vie­les ande­re über­le­ben, die unter gro­ßem ehren­amt­li­chen Ein­satz und Opfern auf­ge­baut wur­den? Dür­fen denn auch so vie­le Arbeits­plät­ze, Exis­ten­zen, Fami­li­en und Gesund­heit von Bür­gern aufs Spiel gesetzt wer­den, bis end­lich Eigen­ver­ant­wor­tung wie­der zählt? Um auf die­se The­men hin­zu­wei­sen, habe ich am 2. Mai an der Demons­tra­ti­on teilgenommen.

(Der Autor, Pfar­rer i. R. Win­rich Scheff­buch (Stutt­gart), hat die Ent­wick­lungs­diens­te „Hil­fe für Brü­der“ und „Christ­li­che Fach­kräf­te Inter­na­tio­nal“ gegründet.)

Quel­le: idea​.de

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