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Wie die Impf­pflicht-Fana­ti­ker ihre Demo­kra­tie-Feind­lich­keit ent­lar­ven Auf­leh­nung gegen Mehrheitsentscheid

Di 12. Apr. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Die wohl wich­tigs­te Grund­la­ge einer Demo­kra­tie ist, dass Mehr­heits­ent­schei­dun­gen akzep­tiert wer­den. Das haben in Deutsch­land offen­bar aus­ge­rech­net vie­le von denen ver­ges­sen, die sich am lau­tes­ten als Demo­kra­ten aus­ge­ben. Und geneigt sind, jede Kri­tik an ihnen als „Demo­kra­tie­feind­lich­keit“ zu dif­fa­mie­ren. Aus­ge­rech­net die Abstim­mung über die Impf­pflicht im Bun­des­tag hat im Nach­lass einen nütz­li­chen Neben­ef­fekt: Man sieht nun genau, wie es man­che hart­nä­cki­gen Ver­fech­ter der Impf­pflicht mit demo­kra­ti­schen Gepflo­gen­hei­ten hal­ten: Sie pfei­fen auf sie. Kaum hat der Bun­des­tag als Ver­tre­ter des Sou­ve­räns, also der Wäh­ler, die Impf­pflicht abge­lehnt, schon wird laut­stark gefor­dert, dass die­se Ent­schei­dung revi­diert wer­den soll. Die Denk­wei­se, die dahin­ter­steckt, mach­te ein Kor­re­spon­dent der ARD in der Bun­des­pres­se­kon­fe­renz beson­ders deut­lich: Der gebüh­ren­fi­nan­zier­te Jour­na­list empör­te sich da in sei­ner Fra­ge, dass die Mehr­heit der Bevöl­ke­rung die Todes­zah­len durch Coro­na nicht rich­tig ein­ord­ne – im Gegen­satz zur Poli­tik und den Medi­en, wie der öffent­lich-recht­li­che Pres­se­mann aus­führ­te. „Bevöl­ke­rung“ klang dabei wie „gemei­ner Pöbel“ – obwohl es eben genau die Gebüh­ren­zah­ler sind, die sein Gehalt finan­zie­ren. (Wei­ter­le­sen)

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