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Ber­lin – Neu­es aus der Lügen­kis­te: Anders als bis­lang bekannt ist das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um offen­bar vor­ab über die Ver­öf­fent­li­chung eines umstrit­te­nen Coro­na-Stra­te­gie­pa­piers des Robert-Koch-Insti­tuts (RKI) im Dezem­ber infor­miert wor­den. Dies geht aus einer E‑Mail her­vor, über wel­che die „Welt“ berich­tet. Dem­nach schick­te ein Behör­den­mit­ar­bei­ter das Doku­ment mit dem Titel „Con­trol­Co­vid-Stra­te­gie-Ergän­zung“ am 20. Dezem­ber an die Fach­ebe­ne im Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um und kün­dig­te an: „Wir möch­ten die­se Stra­te­gie-Ergän­zung ger­ne mor­gen Vor­mit­tag auf unse­rer Home­page ver­öf­fent­li­chen.“ Das Papier beinhal­te­te ein Plä­doy­er für sofor­ti­ge tief­grei­fen­de Maß­nah­men zwecks Ein­däm­mung des Infek­ti­ons­ge­sche­hens und sorg­te für Dis­kus­sio­nen, weil weder Bund noch Län­der vor Weih­nach­ten dras­ti­sche Ein­schrän­kun­gen beschlie­ßen woll­ten. Die Ver­öf­fent­li­chung wur­de als Affront gegen die poli­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­ger auf­ge­fasst. Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach (SPD) soll wäh­rend der Minis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz, die kurz nach der Ver­öf­fent­li­chung des RKI-Papiers begann, gesagt haben, die Ver­öf­fent­li­chung sei „nicht abge­stimmt“ gewe­sen. (Wei­ter­le­sen)

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