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(Wenn Wahn­sin­ni­ge regie­ren!) Impf­pflicht-Gesetz­ent­wurf: Wer sich wider­setzt, zahlt bis zu 2.500 Euro Stra­fe Ände­run­gen nach Belie­ben möglich

So 6. Mrz. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Dani­el Wein­mann — Wäh­rend immer mehr Län­der von einer Impf­pflicht abrü­cken – erst an die­sem Don­ners­tag lehn­te das Par­la­ment in Litau­en eine der­ar­ti­ge Ver­fü­gung für Ärz­te und Pfle­ge­per­so­nal ab – nimmt hier­zu­lan­de die poli­ti­sche Dis­kus­si­on zuneh­mend an Fahrt auf. In dem jüngs­ten Ent­wurf mit dem viel­sa­gen­den Titel „Gesetz zur Auf­klä­rung, Bera­tung und Imp­fung aller Voll­jäh­ri­gen gegen SARS-CoV‑2“ (SARS­Co­v­ImpfG) heißt es, dass COVID-19 zu den „anste­ckends­ten über­trag­ba­ren Krank­hei­ten“ gehört. Laut des 49 Sei­ten umfas­sen­den Posi­ti­ons­pa­piers müs­sen alle über 18 Jah­re alten Bun­des­bür­ger ab dem 1. Okto­ber auf Anfor­de­rung Nach­wei­se über drei Imp­fun­gen oder einen gül­ti­gen Gene­se­nen­sta­tus dann den Kran­ken­kas­sen vor­le­gen. Dies bedeu­tet: Der Auf­fri­schungs-Piks wird zur Pflicht. Wer dem nicht Fol­ge leis­tet, muss mit einem Ord­nungs­geld von bis zu 2.500 Euro rech­nen. Bereits ab 15. Mai sol­len die Kran­ken­kas­sen alle Erwach­se­nen per­sön­lich kon­tak­tie­ren und über Bera­tungs- und Impf­mög­lich­kei­ten infor­mie­ren. Dass die Kran­ken­kas­sen längst signa­li­siert haben, dass sie die Impf­pflicht nicht über­prü­fen wol­len, ist hier nur ein Aper­çu am Ran­de. Die „Wirk­sam­keit“ die­ses Geset­zes soll in einem Tur­nus von drei Mona­ten von der Bun­des­re­gie­rung geprüft wer­den, befris­tet ist es – zunächst – bis zum 31. Dezem­ber 2023. Feder­füh­rend bei der inhalt­li­chen Aus­ar­bei­tung sind vor allem die Impf­pflicht-Apo­lo­ge­ten Karl Lau­ter­bach (SPD) und der grü­ne Gesund­heits­po­li­ti­ker Janosch Dah­men. Unter den mehr als 150 Unter­zeich­nern fin­den sich dane­ben auch Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz, Außen­mi­nis­te­rin Anna­le­na Baer­bock, Wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Habeck sowie die FDP-Abge­ord­ne­ten Tho­mas Sat­tel­ber­ger und Marie-Agnes Strack-Zim­mer­mann. (Wei­ter­le­sen)

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