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Wel­che Rol­le im Polit-Thea­ter spielt Ursu­la von der Leyen?

Mo 9. Mai. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: tran​si​ti​on​-news​.org

von Wil­trud Schwet­je — Dem Kon­zept der EU habe ich noch nie ver­traut. Und die der­zei­ti­ge Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin Ursu­la von der Ley­en, die im Juli 2019 auf höchst frag­wür­di­ge Art und Wei­se in ihr Amt gelang­te, steht auf mei­ner «Pandemie»-Beliebtheitsliste ganz weit oben. Wie sich von der Ley­en auf den EU-Thron manö­vriert hat – zur Euro­pa­wahl ist sie bekannt­lich nie ange­tre­ten – bezeich­ne­te der deut­sche Main­stream damals noch als «Skan­dal» (hier und hier). Heu­te wür­den sich die hand­zah­men Regie­rungs­pro­pa­gan­dis­ten sol­che kri­ti­schen Ein­schät­zun­gen wohl nicht mehr erlau­ben. Ich bin über­zeugt, dass die Gre­at Reset-Trei­ber von der Ley­en drin­gend in die­ser mäch­ti­gen Posi­ti­on benö­tig­ten. So konn­ten und kön­nen sie sicher­stel­len, dass die EU nach ihrer Pfei­fe tanzt. Denn die ehe­ma­li­ge deut­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin pflegt bes­te Bezie­hun­gen zu die­sen dubio­sen Herr­schaf­ten. Per­fekt erfüllt von der Ley­en ihre Rol­le als höchs­te euro­päi­sche Coro­na-Mario­net­te. Zwei ihrer Auf­trit­te haben sich mir beson­ders ins Gedächt­nis gebrannt: Ihre Rede zum The­ma «Fake News» am 6. April 2020 und ihr Auf­tritt als Mode­ra­to­rin der «Geber­kon­fe­renz» Mit­te Mai des glei­chen Jah­res, auf der 7,5 Mil­li­ar­den Euro für Coro­na-Impf­stof­fe «gesam­melt» wur­den. Mein Lieb­lings­vi­deo zu die­sem Event ver­öf­fent­lich­te die klu­ge «Ama­zing Pol­ly» weni­ge Tage spä­ter. Unter dem Titel: «Die glo­ba­le Schutz­geld­erpres­sung der Gesund­heits­ma­fia.» Sehr hori­zont­er­wei­ternd! Ab Minu­te 00:02:20 blen­de­te Pol­ly eini­ge der teil­neh­men­den Staats­chefs ein, die bei ihren Anspra­chen wirk­ten, als befän­den sie sich in Gei­sel­haft. Noch amü­san­ter: der Inhalt ihrer Reden. Zwangs­läu­fig muss­te man zu dem Schluss kom­men, dass alle zuvor den glei­chen Text erhal­ten hat­ten, den sie aus­wen­dig ler­nen muss­ten. Von der Ley­ens Auf­ga­be besteht auf jeden Fall dar­in, die natio­na­le Sou­ve­rä­ni­tät der Mit­glieds­län­der sys­te­ma­tisch auf­zu­lö­sen, um uns dann an die geplan­te Welt­re­gie­rung aus­zu­lie­fern. Eine über­ge­ord­ne­te «Gemein­schaft» wie die EU ist leich­ter zu kapern als eine Viel­zahl ein­zel­ner Staa­ten. Und dank des insze­nier­ten Viru­salarms kom­men wir die­sem Ziel jeden Tag etwas näher. Ende April 2022 stell­te die EU ihre Stra­te­gie ein­mal mehr unter Beweis: Sie infor­mier­te, dass es eine «poli­ti­sche Eini­gung» mit allen 27 Mit­glied­staa­ten über ein neu­es Gesetz zur Online­si­cher­heit gege­ben habe. Durch die­sen «Rechts­akt für digi­ta­le Diens­te» (hier und hier) will die Kom­mis­si­on ab Anfang 2024 kon­trol­lie­ren, was die Euro­pä­er online sehen und hören dür­fen. Grob skiz­ziert: Die­ses Gesetz bedeu­tet, dass Online-Platt­for­men län­der­über­grei­fend von oben regu­liert und bei Ver­stös­sen bestraft wer­den kön­nen. Und es geht nicht nur um betrü­ge­ri­sche Inhal­te, auch «vor­sätz­li­che Mani­pu­la­tio­nen», die «nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf demo­kra­ti­sche Wer­te, Medi­en­frei­heit, Wahl­pro­zes­se und öffent­li­che Sicher­heit» haben könn­ten, sol­len unter­bun­den wer­den. Der Clou: Berich­ten zufol­ge hat die EU einen «Kri­sen­re­ak­ti­ons­me­cha­nis­mus» ein­ge­fügt, der es in bestimm­ten Situa­tio­nen ermög­li­chen wird, einen «Online-Not­stand» aus­zu­ru­fen. Wäh­rend die­ser Zeit könn­te die EU gros­sen Platt­for­men «ver­bind­li­che Anwei­sun­gen» ertei­len, damit sie «schäd­li­che Inhal­te» unter­drü­cken. Twit­ter, Face­book, Goog­le und ande­re wären ver­pflich­tet, die auf ihren Platt­for­men ver­füg­ba­ren Inhal­te zu über­wa­chen und auf Bei­trä­ge oder Mate­ri­al zu ach­ten, das sich «nega­tiv» auf die Kri­sen­la­ge aus­wir­ken könn­te. Was sie natür­lich mit Ver­gnü­gen tun wür­den, denn das ist ein­deu­tig in ihrem Inter­es­se. Mit die­sem Gesetz wird der Zen­sur Tür und Tor geöff­net und die Kon­trol­le über das Inter­net noch wei­ter aus dem Bereich der öffent­li­chen Rechen­schafts­pflicht gescho­ben. Die­je­ni­gen, die an den Schalt­he­beln sit­zen, kön­nen tun und las­sen, was ihnen beliebt. Abwäh­len kann man die­se Dik­ta­to­ren nicht. Dass all das ein abge­kar­te­tes Spiel ist, zei­gen anti­de­mo­kra­ti­sche Geset­ze, die im Lau­fe der «Pan­de­mie» in den Mit­glied­staa­ten ver­ab­schie­det wur­den. Der spa­ni­sche Minis­ter­prä­si­dent Pedro Sán­chez – ein wah­rer Coro­na-Held – hat mit sei­nem Gesetz zur Natio­na­len Sicher­heits­stra­te­gie bereits Ende 2021 Nägel mit Köp­fen gemacht. Dar­in erklär­te er die soge­nann­te «Des­in­for­ma­ti­on», also die Mei­nungs- und Pres­se­frei­heit, zur vier­ten Staats­be­dro­hung – neben krie­ge­ri­schen Angrif­fen aus der Luft, vom Meer oder auf dem Land­weg. Die Über­wa­chung fällt ins Res­sort der Spio­na­ge­ab­wehr. Kurz­um: Die Regie­run­gen der Mit­glied­staa­ten ste­hen unter der Fuch­tel der EU. Und die­ser tota­li­tä­re Saft­la­den wird von einer will­kür­lich ein­ge­setz­ten Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin gelei­tet, die einen heis­sen Draht zur Gre­at Reset-Mafia hat. Man wür­de sich wün­schen, dass all die­se Akteu­re zur Ver­ant­wor­tung gezo­gen wer­den. (News­let­ter tran​si​ti​on​-news​.org)

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