Quel­le: jour​na​lis​ten​watch​.com

Wer sich wun­dert, wie es sein kann, dass seit Wochen die Kli­ni­ken vollau­fen und es den­noch – den immer noch auf Rekord­hoch ver­har­ren­den oder sogar ten­den­zi­ell wei­ter stei­gen­den Fall­zah­len zum Trotz – nie­mals zum Über­lauf kommt, und war­um plötz­lich so vie­le Risi­ko­pa­ti­en­ten ster­ben (ges­tern wur­de die Mar­ke von 30.000 soge­nann­ten Covid-Toten über­schrit­ten): Dem gibt der Blick auf eine mehr als frag­wür­di­ge Pra­xis in vie­len deut­schen Pfle­ge- und Senio­ren­hei­men einen Hin­weis.

… Im Fall des Jou­Watch-Lesers übri­gens hat­te die 95-jäh­ri­ge Senio­rin Glück: Trotz Dro­hun­gen des Gesund­heits­am­tes und Heim­lei­tung setz­te er sich über die Anord­nung hin­weg und hol­te sei­ne Mut­ter gera­de noch recht­zei­tig vor ihrer Abschie­bung, aus dem Heim. Dort hat­te man bereits ihr Zim­mer aus­ge­räumt, ihre Hab­se­lig­kei­ten in Müll­sä­cke gestopft und die mit ande­ren „Covid-Pati­en­ten“ zur Abho­lung in einen abge­dun­kel­ten Raum gesperrt. Der Mann ist über­zeugt, dass es für sei­ne Mut­ter die Ret­tung in letz­ter Sekun­de war: „Sie hät­te das nicht über­lebt.“ (Wei­ter­le­sen)

Pin It on Pinterest