“Von der Macht verführt” – Stellte sich Leopoldina in den Dienst der Corona-“Propaganda”? — RT DE

Mo 15. Feb. 2021 | Politik und Medien

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Wieder­holt wurde die Bun­desregierung in den let­zten Monat­en dafür kri­tisiert, sich mut­maßlich ein­seit­ig berat­en zu lassen. Nun machte ein Mit­glied der Deutschen Akademie der Natur­forsch­er Leopold­ina scharfe Kri­tik an Regierung und am wis­senschaftlichen Beratungs­gremi­um öffentlich.

Während der Dauer-Lock­down ein weit­eres Mal in seine entschei­dende Phase tritt, häuft sich nicht nur die Kri­tik am Umgang der Bun­desregierung mit der aus­gerufe­nen Pan­demie, son­dern auch der Unmut über die Art und Weise, wie die soge­nan­nten Coro­na-Maß­nah­men zus­tande kommen.

Was die Entschei­dungs­find­ung anbe­langt, bewege sich die Bun­desregierung laut den Kri­tik­ern in ein­er Art selb­stre­f­eren­zieller Echokam­mer. Bere­its im Novem­ber beklagte der Medi­z­in­pro­fes­sor Matthias Schrappe eine Beratungsre­sistenz der Bun­desregierung in Sachen Maß­nah­men zur Eindäm­mung der aus­gerufe­nen COVID-19-Pandemie.

Zu den Insti­tu­tio­nen, die inner­halb des Beratungszirkels der Bun­desregierung ange­siedelt sind, zählt die Deutsche Akademie der Natur­forsch­er Leopold­ina – Nationale Akademie der Wis­senschaften. Am 8. Dezem­ber veröf­fentlichte die renom­mierte wis­senschaftliche Ein­rich­tung ein “wis­senschaftlich­es Gutacht­en”(von viere­in­halb Seit­en), das als Begrün­dung dafür diente, warum aus dem “Wellen­brech­er-Lock­down” ein har­ter Lock­down wer­den musste.

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