Versorgungskrise: Kliniken sind nicht überbelegt, sondern unterbesetzt

Mo 28. Dez. 2020 | Politik und Medien, Medizin und Pflege

Weitere Artikel:

Quelle: de.rt.com

Coro­na bringt viele Kranken­häuser in Not. Gründe sind wohl weniger eine Über­bele­gung als Per­sonal­man­gel und Prof­itzwang, wie Zahlen von fast 300 Kliniken nahele­gen. Es gab weniger schwere Inten­sivfälle als 2019, und offen­bar führt sog­ar ver­frühte Beat­mung zu mehr Todes­fällen. …Dass die Klinikka­paz­itäten – wohl wegen Per­sonal­man­gels – unaufhör­lich schrumpfen, zeigt das Reg­is­ter der Deutschen Inter­diszi­plinären Vere­ini­gung für Inten­siv- und Not­fallmedi­zin (DIVI). Alleine vom 1. bis 27. Dezem­ber sank die Zahl beleg­bar­er Inten­siv­bet­ten dem­nach um rund 1.100 auf gut 26.500. Ende Okto­ber hat­ten die Kliniken noch fast 29.000 freie Bet­ten gemeldet, für die aus­re­ichend Per­son­al zur ver­füg­bar ist. Dabei waren die Inten­sivs­ta­tio­nen am Tag nach Wei­h­nacht­en unter­durch­schnit­tlich mit ins­ge­samt 21.367 Patien­ten belegt. Darunter befan­den sich fast 5.600 pos­i­tiv auf das Coro­n­avirus Getestete. In welchem Umfang derzeit andere Behand­lun­gen und Oper­a­tio­nen ver­schoben wer­den, ist nicht bekan­nt. (Weit­er­lesen)

 

Pin It on Pinterest