Verräterischer Nebensatz: Falsche Zahlen zur Impf-Effektivität hatten Methode — “Rein statistischer Effekt”

Di 5. Okt. 2021 | Politik und Medien

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Quelle: reitschuster.de

„Stell Dir vor, es ist Krieg, und kein­er geht hin“ – so lautet ein alter Spon­ti-Spruch. Heute kann man ihn umwan­deln: „Stell Dir vor, eine Regierung wird bei mas­siv­en Fehlern im Umgang mit Zahlen ertappt, ver­tuscht das – und kein­er fragt nach, kein großes Medi­um berichtet darüber“. Was der Sprech­er des Gesund­heitsmin­is­teri­ums Andreas Deffn­er heute auf der Bun­de­spressekon­ferenz (wohl eher unab­sichtlich) einge­s­tand, hätte in funk­tion­ieren­den Medi­en-Land­schaften den Effekt ein­er poli­tis­chen Atom­bombe. Monate­lang baute die Bun­desregierung ihre Impfkam­pagne auf eine in ihren Augen über­wälti­gende Impf-Effek­tiv­ität. Ständig beteuerte sie diese und warb mit ihr. Deffn­er musste heute auf meine Frage hin zugeben, dass diese falsch berech­net wurde. Doch keine Spur davon, dass die Regierung klein­laut wäre deswe­gen. Im Gegen­teil: Nach dem Mot­to „Angriff ist die beste Vertei­di­gung“ attack­ierten Deffn­er und indi­rekt auch sein Chef Stef­fen Seib­ert mich. Deffn­er ver­plap­perte sich dabei in meinen Augen auf eine ver­rä­ter­ische Art und Weise – und ver­suchte zudem, die Öffentlichkeit hin­ters Licht zu führen. So zumin­d­est mein sub­jek­tiv­er Ein­druck. Sehen Sie sich den Wortwech­sel in Kürze kom­men­tiert in meinem Bun­de­spressekon­ferenz-Video an – oder lesen Sie hier das Wort­pro­tokoll und meine Anmerkun­gen: (Weit­er­lesen)

 

 

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