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US-Supre­me Court unter­sagt Bidens gene­rel­le Impf­pflicht für Arbeit­neh­mer Rege­lung über­schrei­tet Kompetenz

Sa 15. Jan. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Mario Mar­tin — Das höchs­te Bun­des­ge­richt in den USA, der US Supre­me Court, urteil­te am vor­gest­ri­gen Don­ners­tag zu den von der Behör­de für Sicher­heit und Gesund­heit am Arbeits­platz (OSHA) erlas­se­nen Auf­la­gen zum “Arbeits­schutz” in gro­ßen US-Betrie­ben. Das Urteil kön­nen Sie hier nach­le­sen. Das von der Biden-Admi­nis­tra­ti­on vor­ge­schla­ge­ne Pro­gramm soll­te Unter­neh­men ab einer Grö­ße von 100 Ange­stell­ten dazu ver­pflich­ten, sich gegen COVID-19 imp­fen oder auf eige­ne Kos­ten wöchent­lich tes­ten zu las­sen und am Arbeits­platz eine Mas­ke zu tra­gen. Für die Durch­set­zung der Regeln wäre der Arbeit­ge­ber ver­ant­wort­lich gewe­sen. Rund 84 Mil­lio­nen Arbeit­neh­mer wären unter die­se Rege­lung gefal­len. Die Rich­ter befan­den, dass die von der OHSA im Namen der Biden Admi­nis­tra­ti­on ange­dach­ten Auf­la­gen nicht von der Gesetz­ge­bungs­kom­pe­tenz der Behör­de abge­deckt sind. In der Urteils­be­grün­dung heißt es: “Die Erlaub­nis der OSHA, die Gefah­ren des täg­li­chen Lebens zu regu­lie­ren – schlicht­weg, weil die meis­ten Ame­ri­ka­ner einen Job haben und wäh­rend ihrer Arbeits­zeit Risi­ken aus­ge­setzt sind – wür­de die Regu­lie­rungs­be­fug­nis der OSHA ohne kla­re Ermäch­ti­gung des Kon­gres­ses erheb­lich erwei­tern.” Mit 6 zu 3 Stim­men stimm­ten die Rich­ter gegen die all­ge­mei­nen Auf­la­gen am Arbeits­platz. Damit votier­te nur der “pro­gres­si­ve” Flü­gel des Gerichts für die Auf­la­gen. (Wei­ter­le­sen)

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