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Uru­gu­ay setzt Imp­fung von Kin­dern aus — Gericht in Mon­te­vi­deo for­dert Offen­le­gung von Kauf­ver­trä­gen und Studien

So 10. Jul. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Kai Rebmann

Ein Gericht in Uru­gu­ay hat die Imp­fung von Kin­dern unter 13 Jah­ren mit sofor­ti­ger Wir­kung und „bis auf Wei­te­res“ gestoppt. Rich­ter Ale­jan­dro Reca­rey hat damit der Kla­ge des Anwalts Maxi­mi­lia­no Den­to­ne in vol­lem Umfang statt­ge­ge­ben. Uru­gu­ay war im Juni 2021 das ers­te Land Latein­ame­ri­kas, das mit der Imp­fung von Jugend­li­chen im Alter zwi­schen 12 und 17 Jah­ren begon­nen hat, seit Janu­ar 2022 wer­den auch Kin­der im Alter von 5 bis 11 Jah­ren geimpft. In die­ser Alters­grup­pe gel­ten inzwi­schen 43,6 Pro­zent als „voll­stän­dig geimpft“, bei den 12- bis 14-Jäh­ri­gen liegt die­se Quo­te bei 75,4 Pro­zent. Dani­el Sali­nas, der Gesund­heits­mi­nis­ter Uru­gu­ays, kann ob sei­ner Impf­wut also getrost als „Karl Lau­ter­bach Süd­ame­ri­kas“ bezeich­net wer­den. Zu Beginn die­ser Woche hat­te Rich­ter Reca­rey dem Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um (MSP, Minis­te­rio de Salud Púbil­ca) in Mon­te­vi­deo einen aus 18 Fra­gen bestehen­den Kata­log geschickt und um Beant­wor­tung inner­halb einer Frist von 48 Stun­den gebe­ten. Wie meh­re­re inlän­di­sche Medi­en berich­ten, ist … (Wei­ter­le­sen)

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