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Ein Neben­ef­fekt des nur noch als ver­bre­che­risch zu bezeich­nen­den deut­schen Son­der­we­ges im Zuge der von der Regie­rung geplan­ten Novel­le des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes ist bis­lang in sei­ner Trag­wei­te noch gar nicht berück­sich­tigt wor­den: Wenn ab Herbst schlag­ar­tig man­gels Viertimpfung/​Folgebooster, je nach Zähl­wei­se, rund 60–70 Mil­lio­nen Deut­sche in den Sta­tus „Unge­impf­ter“ zurück­fal­len, wird dies de jure im Pfle­ge­be­reich zur Fol­ge haben, dass etli­che Mit­ar­bei­ter ihre Arbeits­be­rech­ti­gung ver­lie­ren – und dann wegen Ver­sto­ßes gegen die dort gel­ten­de ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht mas­siv Pfle­ger weg­fal­len. Und das, obwohl der Pfle­ge­not­stand dort schon jetzt kaum zu ver­kraf­ten ist. Auf die­sen schäd­li­chen Neben­ef­fekt hat heu­te dan­kens­wer­ter­wei­se der zu eini­ger Pro­mi­nenz auf­ge­stie­ge­ne kri­ti­sche Inten­siv­pfle­ger Ricar­do Lan­ge auf Twit­ter hin­ge­wie­sen. Das zyni­sche Argu­ment der Ver­tei­di­ger und Beschwich­ti­ger, die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht sei bis­lang ja gar nicht kon­se­quent ange­wandt wor­den und nur ganz weni­ge Unge­impf­te sei­en tat­säch­lich gefeu­ert bzw. von der Arbeit fern­ge­hal­ten wor­den, wird … (Wei­ter­le­sen)

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