Weitere Artikel:

Trotz zuneh­men­der faden­schei­ni­ger Ver­bo­te: Mon­tags­spa­zier­gän­ge in mehr als 2.000 Städ­ten — Wei­ter­wach­sen­de Protestbewegung

Di 1. Feb. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

2.173 auf den Tele­gramm­ka­nä­len gemel­de­te Spa­zier­gän­ge und Demons­tra­tio­nen an die­sem Mon­tag waren genau 100 mehr als vor einer Woche – ein wei­te­rer Rekord, dem nass­kal­ten Wet­ter zum Trotz. Eben­falls ein Spit­zen­wert: Baden-Würt­tem­berg knack­te mit 507 erst­mals die 500er-Mar­ke und ver­tei­dig­te damit ein­mal mehr die Spit­zen­po­si­ti­on unter den Bun­des­län­dern. Es wirk­te wie eine Ant­wort auf Baden-Würt­tem­bergs Innen­mi­nis­ter Tho­mas Stro­bl (CDU), der den Spa­zier­gän­gern erst am ver­gan­ge­nen Frei­tag ein schlech­tes Gewis­sen ein­zu­re­den ver­such­te: „Anstän­di­ge Bür­ger betei­li­gen sich nicht an ver­bo­te­nen Demons­tra­tio­nen. Sie fol­gen auch Auf­for­de­run­gen der Poli­zei und hal­ten sich an Regeln.“ Sekun­diert wur­de er von der Bun­des­in­nen­mi­nis­te­rin Nan­cy Fae­ser, die ein eigen­tüm­li­ches Demo­kra­tie­ver­ständ­nis offen­bar­te. Das Pro­test­ge­sche­hen sowie „die rechts­ex­tre­mis­ti­schen Lagen vor Ort“ näh­men zu, pos­tu­lier­te die SPD-Poli­ti­ke­rin. Es gehe um ein „Auf­be­geh­ren gegen den Staat“. (Wei­ter­le­sen)

Pin It on Pinterest