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Stu­di­en bele­gen mas­si­ve Schä­den durch Schul­schlie­ßun­gen — „Vie­le Din­ge wahr­schein­lich nicht mehr zurückzudrehen“

Di 7. Jun. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Kai Reb­mann — Man hat es halt nicht bes­ser wis­sen kön­nen. Im Gro­ßen und Gan­zen sind wir gut durch die Pan­de­mie gekom­men. Die Schul­schlie­ßun­gen in Deutsch­land haben viel Schlim­me­res ver­hin­dert. So oder so ähn­lich hören sich die Argu­men­te an, mit denen die ver­ant­wort­li­chen Poli­ti­ker eines der größ­ten Ver­bre­chen zu recht­fer­ti­gen ver­su­chen, das Kin­dern und Jugend­li­chen in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit ange­tan wur­de. Abge­se­hen davon, dass die jüngs­ten Mit­glie­der unse­rer Gesell­schaft von Beginn an als Pan­de­mie­trei­ber und Virus­schleu­dern stig­ma­ti­siert wur­den und teil­wei­se immer noch wer­den, wer­den Kin­der und Jugend­li­che noch Jah­re und Jahr­zehn­te mit den Nach­wir­kun­gen der im Namen der Volks­ge­sund­heit ver­häng­ten Schul­schlie­ßun­gen und Lock­downs zu kämp­fen haben. „Vie­le die­ser Din­ge sind wahr­schein­lich auch nicht mehr zurück­zu­dre­hen“, weist der Kin­der­arzt Dr. Rein­hard Ber­ner auf mög­li­cher­wei­se irrever­si­ble Schä­den hin, die von Poli­tik und Gesell­schaft bei Mil­lio­nen von Schü­lern bil­li­gend in Kauf genom­men wor­den sind. Ber­ner ist inzwi­schen Mit­glied des ein­be­ru­fe­nen Exper­ten­rats der Bun­des­re­gie­rung und Lei­ter der Poli­kli­nik für Kin­der- und Jugend­me­di­zin der Uni­ver­si­tät Dres­den und hat im Rah­men einer Meta-Ana­ly­se meh­re­re inter­na­tio­na­le Stu­di­en über die Fol­gen von Schul­schlie­ßun­gen und Lock­downs aus­ge­wer­tet. (Wei­ter­le­sen)

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