Die neu­en Hygie­ne­be­stim­mun­gen und Emp­feh­lun­gen wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie sind in aller Mun­de und wer­den vor allem hin­sicht­lich ihrer öko­no­mi­schen Fol­gen dis­ku­tiert. Die Fra­ge, die man sich dabei lie­ber nicht stellt, ist: Was macht das alles mit den Klei­nen der Gesell­schaft? Wie füh­len sich Men­schen, deren Iden­ti­ti­täts- und Selbst­wert­ge­fühl erst noch im Ent­ste­hen ist, wenn man ihnen Berüh­run­gen ver­wei­gert und sie wegen nicht nach­voll­zieh­ba­rer „Ver­feh­lun­gen“ barsch zurecht­weist? Ist es für ihre Ent­wick­lung för­der­lich, sich bestän­dig wie eine gefähr­li­che poten­zi­el­le Virus­quel­le zu füh­len? Was wird aus Kin­dern, denen nicht nur der Schul­be­such, son­dern auch natür­li­cher Kon­takt mit Gleich­alt­ri­gen ver­wei­gert wird? Und kön­nen Erwach­se­ne, die — ein­ge­sperrt und ihrer Rech­te beraubt — not­ge­drun­gen dünn­häu­tig sind, gute Eltern sein? Ein Plä­doy­er für mehr Empa­thie und Mensch­lich­keit. (Wei­ter­le­sen)

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