von Vera Lengsfeld 

Erin­nert sich noch jemand an das Ver­spre­chen der Poli­ti­ker, pro­mi­nent der Kanz­le­rin, zu Beginn der Coro­na-Kri­se, dass die ein­schnei­den­den Ein­schrän­kun­gen der Frei­heits­rech­te der Bür­ger per­ma­nent auf ihre Not­wen­dig­keit über­prüft und sofort auf­ge­ho­ben wür­den, sobald die Pan­de­mie abflaut? Das ist erst ein Vier­tel­jahr her, aber es fühlt sich an, als wäre es in einem andern Leben gewe­sen. Inzwi­schen herrscht die „neue Nor­ma­li­tät“, wie der per­ma­nent gewor­de­ne Aus­nah­me­zu­stand euphe­mis­tisch genannt wird.

Mehr noch, mit abflau­en­der Pan­de­mie, von der man sich inzwi­schen fra­gen kann, ob die­se Bezeich­nung für das Gesche­hen über­haupt zutref­fend ist, ver­stär­ken sich die poli­ti­schen Zwangs­maß­nah­men. Inzwi­schen haben ein­zel­ne Bun­des­län­der schon dras­ti­sche Stra­fen für Mas­ken­ver­wei­ge­rung beschlos­sen. Bay­erns Minis­ter­prä­si­dent Söder glaubt anschei­nend, mit dra­ko­ni­schen Straf­gel­dern für Unter­neh­men, die sich nicht an die Vor­schrif­ten hal­ten, kanz­ler­fä­hig zu erschei­nen. Devo­te Medi­en­kom­men­ta­re und Umfra­ge­er­geb­nis­se schei­nen Söder zu bestä­ti­gen. (Wei­ter­le­sen)

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