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Sor­tie­rung an der Tafel: Lebens­mit­tel nur noch für Geimpf­te und Gene­se­ne — “Wunsch, dass alle Kun­den geimpft sein sollten”

Fr 29. Apr. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Immer mehr Men­schen sind gezwun­gen, das Ange­bot der Tafel in Mön­chen­glad­bach zu nut­zen: Sozi­al Schwa­che in der Groß­stadt im Wes­ten Nord­rhein-West­fa­len bekom­men dort von ehren­amt­li­chen Hel­fern Lebens­mit­tel. „Deut­lich mehr Fami­li­en kom­men, dar­un­ter etli­che Flücht­lings­fa­mi­li­en aus der Ukrai­ne“, schreibt die Rhei­ni­sche Post. Und berich­tet dann, dass nicht jeder an der Tafel will­kom­men ist – möge er noch so arm und hung­rig sein: Die Essens­aus­ga­be erfolgt aus­schließ­lich an Geimpf­te und Gene­se, die zudem noch einen Test vor­wei­sen müs­sen. 2G Plus für die Ärms­ten – in Zei­ten, in denen zahl­rei­che Län­der bereits auf jeg­li­che Coro­na-Maß­nah­men ver­zich­tet haben. Die Rhei­ni­sche Post erklärt die­sen deut­schen Son­der­weg in der Stadt so: „Die Ehren­amt­ler der Mön­chen­glad­ba­cher Tafel sind zwi­schen 65 und 85 Jah­ren alt. Sie über­neh­men Fahr­diens­te, sor­tie­ren Waren und geben die Lebens­mit­tel an Bedürf­ti­ge aus. Ohne die rund 100 Ehren­amt­ler wür­de der Betrieb nicht funk­tio­nie­ren. ‚Wir haben sehr vie­le älte­re Mit­ar­bei­ter, und wir möch­ten sie schüt­zen‘, sagt die Vor­sit­zen­de der Mön­chen­glad­ba­cher Tafel, Moni­ka Bartsch. Des­halb hat der Ver­ein ent­schie­den, von sei­nem Haus­recht Gebrauch zu machen und nur noch geimpf­te und gene­se­ne Kun­den zu bedie­nen. Sie müs­sen min­des­tens dop­pelt geimpft sein und zudem einen tages­ak­tu­el­len Test vor­wei­sen, um Waren bei der zwei­mal pro Woche statt­fin­den­den Aus­ga­be im Nord­park zu erhal­ten.“ (Wei­ter­le­sen)

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