Sorry, wir haben aus Ignoranz die Wirtschaft ruiniert

Sep 5, 2020 | Politik und Medien

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Quelle: vera-lengsfeld.de

Ver­gan­genen Dien­stag erregte Gesund­heitsmin­is­ter Spahn mit ein­er Bemerkung Auf­se­hen, deren Inhalt an Brisanz kaum zu übertr­e­f­fen ist. Er ges­tand, dass der im März ver­hängte Lock­down eine falsche Entschei­dung war. Mit dem „heuti­gen Wis­sen“ hätte man wed­er Einzel­han­del schließen, noch Friseuren und anderen Dien­stleis­tern die Arbeit ver­bi­eten müssen. Nicht ein­mal die Altenheime hät­ten so geschlossen wer­den müssen. Auf den ersten Blick kön­nte man das für eine neue, seit der Regierung Merkel nicht mehr dagewe­sene Offen­heit und Bere­itschaft anse­hen, Fehler einzugeste­hen und zu kor­rigieren. In Wirk­lichkeit ist es ein Teilzugeständ­nis, welch­es der Öffentlichkeit Sand in die Augen streut.

Es ist ja nicht so, dass die Regierung es im März nicht hätte bess­er wis­sen kön­nen. Sie ist von vie­len Seit­en darauf hingewiesen wor­den, dass die Infek­tion­skurve schon im Sinken war, dass die wirtschaftlichen, sozialen und gesund­heitlichen Fol­gen eines Lock­downs höher sein kön­nten, als die Schä­den durch die Pan­demie. Um nur ein Beispiel zu nen­nen, sagte Pro­fes­sor Ste­fan Willich von der renom­mierten Berlin­er Char­ité am 24. März in einem Inter­view: „Es gibt aus mein­er Sicht keinen Grund, jet­zt das ganze Land in häus­liche Quar­an­täne zu schick­en.“ (Weit­er­lesen)