Quel­le: ansa​ge​.org

Haben wir es hier mit einer über­ra­schen­den Kehrt­wen­de Karl Lau­ter­bachs zu tun – oder mit einem wei­te­ren sei­ner berüch­tig­ten intel­lek­tu­el­len Total­aus­fäl­le (freund­lich viel­leicht noch als „Stil­blü­te“ zu umschrei­ben)? Die nahe­lie­gends­te Erklä­rung dürf­te eine Freud­sches Fehl­leis­tung sein. Was war pas­siert? Der twit­tern­de, talk­show­tin­geln­de und dau­er­pa­nik­schwa­dro­nie­ren­de Gesund­heits­mi­nis­ter hat­te dies­mal sein „Das Ende ist nah”-Man­tra auf die Impf­stof­fe bezo­gen – und in einem auf­schluss­rei­chen Tweet dar­ge­legt, wann er eigent­lich das Ende der „Pan­de­mie” gekom­men sähe – denn die­se Fra­ge wür­den sich „vie­le“ stel­len. Eigent­lich wun­dert schon die­se Prä­mis­se, denn aus Sicht Lau­ter­bachs und sei­ner Jün­ger wäre kaum etwas Frus­tran­te­res vor­stell­bar als ein ech­ter Coro­na-Exit. Weil aus­nahms­los alles, was uns bei Coro­na zu schaf­fen macht, die poli­ti­schen Reak­tio­nen dar­auf waren und sind, und nicht das Virus oder Covid selbst, ist die Ant­wort dar­auf natür­lich so tri­vi­al wie nahe­lie­gend: Die „Pan­de­mie“ endet mit ihren poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Pro­fi­teu­ren und deren Fest­hal­ten an ihr. Lau­ter­bach, auf den dies bei­des zutrifft, hat des­halb auch eine ganz ande­re, so rotz­fre­che wie erhel­len­de Ant­wort auf die Fra­ge parat – und eben hier kam es dann zu sei­nem viel­sa­gend-dop­pel­deu­ti­gen State­ment: (Wei­ter­le­sen)

Pin It on Pinterest