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Selbst­kas­tra­ti­on der Medi­en: Inzucht in Bun­des­pro­pa­gan­da­kon­fe­renz — Der Kanz­ler hält Hof. Sein jour­na­lis­ti­sche Hof­staat kriecht zu Kreuze

Do 11. Aug. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Was für eine Sym­bo­lik! Obwohl die Mas­ken­pflicht in der Bun­des­pres­se­kon­fe­renz de jure auf­ge­ho­ben ist, besteht sie de fac­to wei­ter: Fast alle Jour­na­lis­ten kamen zu der Ver­an­stal­tung mit Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz (SPD) brav in FFP2-Mas­ken – und leg­ten die­se nicht ein­mal beim Fra­ge­stel­len ab. Wäh­rend die Mäch­ti­gen auf der Tri­bü­ne selbst­ver­ständ­lich ohne Mas­ke blie­ben – obwohl sie erhöht sit­zen und etwa Scholz-Spre­cher Stef­fen Hebe­streit kaum ein Wort sag­te. Die Sym­bo­lik die­ser Sze­ne ist durch­schla­gend: Die Gleich­tak­tung der gro­ßen Medi­en, die Selbst­kas­tra­ti­on der Jour­na­lis­ten, die brav Männ­chen (oder muss man jetzt auch sagen: Frau­chen) machen vor den Mäch­ti­gen. Die ver­meint­li­chen Kämp­fer für Bunt­heit und Viel­falt, völ­lig ein­tö­nig, syn­chron, auf fast schon mili­tä­ri­sche Art und Wei­se. (Wei­ter­le­sen)

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