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Sek­to­ra­le Impf­pflicht in der Pfle­ge brö­ckelt wei­ter — Nach Mit­tel­sach­sen ver­zich­tet auch NRW auf Beschäftigungsverbote

So 19. Jun. 2022 | Politik und Medien, Angepinnt

Quel­le: reit​schua​ter​.de

Von reit​schus​ter​.de — Pfle­ge­kräf­te, die sich nicht imp­fen las­sen wol­len und dabei auf ihren gesetz­lich garan­tier­ten Anspruch auf kör­per­li­che Unver­sehrt­heit (Art. 2 GG) ver­wei­sen, haben in Deutsch­land seit dem 16. März 2022 einen schwe­ren Stand. Die ehe­mals unver­äu­ßer­li­chen Grund­rech­te sind in Zei­ten, in denen das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt (BVerfG) mit dem Mer­kel-Zög­ling Ste­phan Har­b­arth an der Spit­ze nur noch poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen fällt, nicht mehr das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind. Mit der Ein­füh­rung der ein­rich­tungs­be­zo­ge­nen Impf­pflicht und der abseh­ba­ren Bestä­ti­gung von deren Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit durch die Rich­ter in Karls­ru­he kam es im Dezem­ber 2021 zum Tabu­bruch. Tau­sen­de Kran­ken­schwes­tern, Pfle­ger und Ärz­te sind seit Inkraft­tre­ten der sek­to­ra­len Impf­pflicht frei­wil­lig oder erzwun­ge­ner­ma­ßen aus ihrem Beruf aus­ge­schie­den, nicht sel­ten nach jahr­zehn­te­lan­ger Tätig­keit. Die Poli­tik wie­der­um benutzt die­se haus­ge­mach­te Ver­schär­fung des ohne­hin seit Jah­ren bestehen­den Pfle­ge­not­stands zur Begrün­dung von Coro­na-Maß­nah­men, um etwa qua­ran­tä­ne­be­ding­te Arbeits­aus­fäl­le des Per­so­nals zu ver­mei­den. (Wei­ter­le­sen)

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