Der Shut­down-Beschluss vom 23. März 2020 brach­te, nach­dem zuvor Groß­ver­an­stal­tun­gen unter­sagt und Schul­schlie­ßun­gen ver­fügt wor­den waren, Aus­gangs­be­schrän­kun­gen, Kon­takt­ver­bo­te und die Schlie­ßung aller Restau­rants, Cafes, Bars und Hotels. Mit Aus­nah­me von Lebens­mit­tel­ge­schäf­ten und Apo­the­ken muss­ten alle Geschäf­te schlie­ßen. Mit die­sen Anord­nun­gen waren weitrei­chende Ein­grif­fe in die Grund­rech­te der Bür­ger und Unter­neh­men ver­bun­den, und zwar vor allem in die all­ge­mei­ne Hand­lungs­frei­heit (Art. 2 Abs. 1 GG), die Reli­gi­ons­frei­heit (Art. 4 Abs. 2 GG), die Ver­samm­lungs­frei­heit (Art. 8 Abs. 1 GG), die Frei­zü­gig­keit (Art. 11), die Berufs­freiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) sowie in die Eigen­tums­frei­heit (Art. 14 Abs. 1 GG). Zweck des Shut­downs war die Ver­lang­sa­mung des Infek­ti­ons­ge­sche­hens, um den Kran­ken­häu­sern Gele­gen­heit zu geben, ihre Kapa­zi­tät an Inten­siv­bet­ten so zu erhö­hen, dass alle schwer an Coro­na Erkrank­ten ver­sorgt wer­den könn­ten. (Wei­ter­le­sen)

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