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Schwe­re Neben­wir­kun­gen: Was ver­schweigt das Paul-Ehr­lich-Insti­tut? MDR berich­tet über zwei wei­te­re „Ein­zel­fäl­le“ von mas­si­ven Impfkomplikationen

Mi 4. Mai. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Kai Reb­mann — Das Paul-Ehr­lich-Insti­tut (PEI) mit Sitz in Lan­gen (Hes­sen) ist direkt dem Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter unter­stellt und in Deutsch­land unter ande­rem für die Erfas­sung von Impf­schä­den zustän­dig. Laut dem Sicher­heits­be­richt des PEI über „Ver­dachts­fäl­le von Neben­wir­kun­gen und Impf­kom­pli­ka­tio­nen nach Imp­fung zum Schutz vor COVID-19 seit Beginn der Impf­kam­pa­gne am 27.12.2020 bis zum 31.12.2021“ lie­gen die schwe­ren Neben­wir­kun­gen bei gera­de ein­mal 0,02 Pro­zent. Die­se Quo­te steht in einem kras­sen Miss­ver­hält­nis zu den Ergeb­nis­sen zahl­rei­cher Stu­di­en aus dem In- und Aus­land, in denen der Anteil schwe­rer Neben­wir­kun­gen min­des­tens um das Vier­zig­fa­che höher liegt. Zu die­sem Ergeb­nis kom­men sowohl die Impf­Surv-Stu­die unter Lei­tung von Prof. Dr. Harald Mat­thes von der Cha­ri­té Ber­lin sowie eine Stu­die aus Schwe­den, in denen die schwe­ren Neben­wir­kun­gen jeweils mit 0,8 Pro­zent bezif­fert wer­den. Dar­über hin­aus führt die MDR-Umschau meh­re­re eng­lisch­spra­chi­ge Stu­di­en an, in denen schwer­wie­gen­de Sym­pto­me als Fol­ge der Imp­fung beschrie­ben wer­den. Es drängt sich also die Fra­ge auf, was uns das PEI und des­sen obers­ter Dienst­herr, Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach (SPD), bei den schwe­ren Neben­wir­kun­gen im Zusam­men­hang mit der Coro­na-Imp­fung ver­schwei­gen. (Wei­ter­le­sen)

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