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Ber­lin – So ein­fach wer­den es die Coro­na­zis die­ses Jahr wohl doch nicht haben: Die Ankün­di­gung von Bun­des­jus­tiz­mi­nis­ter Mar­co Busch­mann (FDP), im Herbst eine Mas­ken­pflicht ermög­li­chen zu wol­len, löst ein geteil­tes Echo im Bun­des­tag und bei Ver­bän­den aus. Andrew Ull­mann, gesund­heits­po­li­ti­scher Spre­cher der FDP-Bun­des­tags­frak­ti­on, zeig­te sich bezüg­lich einer pau­scha­len Mas­ken­pflicht skep­tisch. „Ich hal­te eine geziel­te Mas­ken­emp­feh­lung für bes­ser als eine all­ge­mei­ne Mas­ken­tra­ge­pflicht“, sag­te er der „Welt“ (Diens­tag­aus­ga­be). Bei einer erhöh­ten Krank­heits­last sei es denk­bar, eine Mas­ken­pflicht anzu­ord­nen – „ähn­lich der bereits gel­ten­den Hot­spot-Rege­lung im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz“, so der Libe­ra­le. „Mas­ken­pflicht in Schu­len und Zugangs­be­schrän­kun­gen nach Impf­zer­ti­fi­ka­ten soll­ten nicht mehr berück­sich­tigt wer­den.“ Busch­mann selbst hat­te kei­ne Details zum Umfang einer mög­li­chen Mas­ken­pflicht genannt. (Wei­ter­le­sen)

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