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Von Kai Reb­mann — Die Frei­zü­gig­keit inner­halb der EU ist nur eines von unge­zähl­ten Grund­rech­ten, die seit dem Aus­bruch des Coro­na­vi­rus mehr­fach über einen län­ge­ren Zeit­raum hin­weg ein­ge­schränkt waren. Abhil­fe soll­te in die­sem Fall das soge­nann­te „Digi­ta­le COVID-Zer­ti­fi­kat der EU“ schaf­fen, das per ent­spre­chen­der Ver­ord­nung zum 1. Juli 2021 ein­ge­führt wur­de. Brüs­sel recht­fer­tig­te die Ein­füh­rung damit, dass die­ses Zer­ti­fi­kat den frei­en Per­so­nen­ver­kehr inner­halb der EU erleich­tern soll­te. Mit ande­ren Wor­ten: Bei der Wahr­neh­mung eines unver­äu­ßer­li­chen Grund­rechts wur­de eine Zwei-Klas­sen-Gesell­schaft eta­bliert. Rei­sen waren und sind für alle EU-Bür­ger seit­her grund­sätz­lich zwar glei­cher­ma­ßen mög­lich, für Geimpf­te wur­de der freie Per­so­nen­ver­kehr aber deut­lich „erleich­tert“. Böse Zun­gen spra­chen schon damals von der Vor­stu­fe eines ver­pflich­ten­den Impf­zer­ti­fi­kats, das bei inter­na­tio­na­len Rei­sen schon bald zur Bedin­gung wer­den könn­te, ähn­lich etwa dem Per­so­nal­aus­weis bzw. Rei­se­pass. (Wei­ter­le­sen)

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