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Pfar­rer ver­liert Vor­sitz nach coro­na­kri­ti­scher Andacht

Fr 4. Mrz. 2022 | Politik und Medien

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Wie Pfar­rer Mar­tin Michae­lis den Men­schen Mut machen woll­te und dabei ins Kreuz­feu­er sei­ner Kir­chen-Kol­le­gen geriet. Im Dezem­ber schlug eine Andacht des Vor­sit­zen­den des Thü­rin­ger Pfarr­ver­eins, Mar­tin Michae­lis, in der evan­ge­li­schen Kir­che in Mit­tel­deutsch­land gro­ße Wel­len. Offen kri­ti­sier­te er die Coro­na-Maß­nah­men und die Coro­na-Imp­fung. Dabei appel­lier­te er aus dem christ­li­chen Glau­bens­ver­ständ­nis an die Eigen­ver­ant­wor­tung der Anwe­sen­den und leg­te ihnen ans Herz, nach ihrem eige­nen Gewis­sen zu han­deln. Von den christ­li­chen Gebo­ten aus­ge­hend, zeig­te er die aus sei­ner Sicht bestehen­den Ver­feh­lun­gen der Poli­tik auf und bat die Teil­neh­men­den mit ihrem „auf­ge­frisch­ten Gewis­sen“ zu prü­fen, „ob ihr ohne Sün­de den Geset­zen fol­gen könnt, die in den letz­ten Mona­ten oder auch Tagen aus Ber­lin, Erfurt, Mag­de­burg und Mün­chen kom­men.“ Eini­gen Kir­chen­ver­tre­tern, ins­be­son­de­re Kol­le­gen, ging das zu weit. Die­se ver­su­chen nun, Michae­lis sei­ner Ämter zu ent­he­ben. Am 2. März wur­de ihm des­halb der Vor­sitz der Pfar­rer­ge­samt­ver­tre­tung der Ver­ei­nig­ten Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Kir­che Deutsch­lands (VELKD) ent­zo­gen. (Wei­ter­le­sen)

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