Quel­le: ansa​ge​.org

20 Mona­te Haft mit Bewäh­rung, 50.000 Euro Geld­stra­fe und ein drei­jäh­ri­ges Berufs­ver­bot, beschränkt auf das Aus­stel­len von Mas­ken-Attes­ten: Das war die har­te Ant­wort unse­res „Rechts­staa­tes” auf das unbot­mä­ßi­ge, auf­müp­fi­ge Ver­hal­ten von Dr. Ronald Wei­kl – und die „wei­che” Ant­wort auf die noch mons­trö­se­re, noch unver­hält­nis­mä­ßi­ge­re Straf­maß­for­de­rung der Staats­an­walt­schaft. Die­ses Urteil „salo­mo­nisch“ zu nen­nen, wie es die loka­le „Pas­sau­er Neue Pres­se” (PNP) tat , belei­digt König Salo­mon und sei­ne Weis­heit – und straft die gän­gi­ge Defi­ni­ti­on Lügen, wonach ein salo­mo­ni­sches Urteil zu fäl­len „die über­ra­schend ein­fa­che Schlich­tung eines Strei­tes bedeu­te, die durch ihre Klug­heit und Men­schen­kennt­nis all­ge­mein befrie­digt”. Nie­mand ist hier befrie­digt, weder Klug­heit noch Men­schen­kennt­nis wohn­ten dem Pas­sau­er Rich­ter­spruch inne. Über­ra­schend „ein­fach” scheint hier nur das Gemüt des Rich­ters und sei­ner bei­den Schöf­fen zu sein. (Wei­ter­le­sen)

Pin It on Pinterest