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Otto Kölbl: Pekings Mann im Exper­ten­rat des BMI — Beken­nen­der Mao-Fan ver­fass­te wesent­li­che Tei­le des „Panik­pa­piers“

Di 10. Mai. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Kai Reb­mann — Im März 2020 ließ der dama­li­ge Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Horst See­hofer (CSU) von sei­nem Staats­se­kre­tär Mar­kus Ker­ber einen Exper­ten­rat zusam­men­stel­len, der mit der Auf­ga­be betraut wer­den soll­te, ein inter­nes Doku­ment über ver­schie­de­ne Sze­na­ri­en für den wei­te­ren Ver­lauf der Coro­na-Pan­de­mie zu erar­bei­ten. Die inner­halb von nur vier Tagen ver­fass­te 17-sei­ti­ge Arbeit erhielt den Titel „Wie wir COVID-19 unter Kon­trol­le bekom­men“ und wur­de als „Ver­schluss­sa­che – nur für den Dienst­ge­brauch“ dekla­riert. Weni­ge Tage spä­ter berich­te­ten meh­re­re Medi­en den­noch aus­führ­lich über den Inhalt des Doku­ments, das dar­auf­hin unter ande­rem als „Panik­pa­pier“ bekannt wur­de und vom Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um (BMI) schließ­lich auch offi­zi­ell ver­öf­fent­licht wur­de. Schon damals rief es Ver­wun­de­rung her­vor, dass das BMI offen­bar ein beson­de­res Augen­merk dar­auf gelegt hat­te, unter der Bevöl­ke­rung Angst und Schre­cken zu ver­brei­ten und nach Mög­lich­kei­ten gesucht hat­te, wie die dra­ko­ni­schen Ein­grif­fe in die Grund­rech­te der Bür­ger am bes­ten ver­kauft wer­den könn­ten. (Wei­ter­le­sen)

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