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In jun­gen Jah­ren habe ich gedacht, „Wen­de­hals“ sei ein Begriff aus der Poli­tik. Erst spä­ter konn­te ich die­se Bil­dungs­lü­cke schlie­ßen und mir in einem Vogel­park bewusst machen, dass es den Wen­de­hals tat­säch­lich gibt, und er ein eben­so gefie­der­tes wie sym­pa­thi­sches Wesen ist. Ob die Mit­glie­der des Deut­schen Ethik­ra­tes gefie­dert sind, kann ich nicht sagen. Auch wenn der Ver­dacht nahe­liegt. Wobei ich natür­lich nicht von einer bio­lo­gi­schen For­de­rung spre­che, son­dern von einem „Fie­dern“ im Sin­ne von anspruchs­vol­len Pos­ten und einer Umge­hung durch die Poli­tik. Der Rat wur­de unter der frü­he­ren FDJ-Funk­tio­nä­rin Ange­la Mer­kel gegrün­det und wirkt wie eine der vie­len angeb­lich gesell­schaft­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen oder ver­meint­lich neu­tra­len Insti­tu­tio­nen, die in Wirk­lich­keit vom Staat „gefie­dert“ sind und bei genaue­rem Hin­se­hen fast wie Tarn­or­ga­ni­sa­tio­nen wir­ken, die staat­li­che Poli­tik recht­fer­ti­gen sol­len. Ganz nach dem Mus­ter der DDR, in der Mer­kel poli­tisch sozia­li­siert wur­de. (Wei­ter­le­sen)

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