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Tho­mas Schnei­der, Foto: Licht­zei­chen Medien

von Tho­mas Schneider

„Nur die Wahr­heit zählt“ – so der Titel eines Buches des bekann­ten TV-Mode­ra­tors, Jour­na­lis­ten und Best­sel­ler­au­tors Peter Hah­ne aus dem Jahr 2011. Hah­ne schrieb schon vor 11 Jah­ren, dass die Men­schen in einer Zeit leben, die „von Lügen, Halb­wahr­hei­ten und Schein­wahr­hei­ten geprägt ist“.

Wer heu­te immer noch GEZ-finan­zier­tes Fern­se­hen schaut, wird von „von Lügen, Halb­wahr­hei­ten und Schein­wahr­hei­ten“ regel­recht über­schüt­tet. Die jüngs­te Geschich­te zeigt wie­der: Der Mensch lässt sich mani­pu­lie­ren. Statt selbst den Weg der Wahr­heit zu suchen, geht er denen auf den Leim, die ihm vor­gau­keln, für sie nur Gutes im Sinn zu haben – nach dem Mot­to: „Dir wird nichts gehö­ren und du wirst glück­lich sein.“ Wer sol­chen Paro­len glaubt, der über­lässt die Herr­schaft über sich einer welt­weit agie­ren­den Grup­pie­rung, die – wie im Natio­nal­so­zia­lis­mus und im Kom­mu­nis­mus – als Über­men­schen unser Den­ken und Han­deln bestim­men will. Wie ein dich­tes Spin­nen­netz hat sie sich über die Län­der die­ser Erde aus­ge­brei­tet. Eine sol­che gefähr­li­che Min­der­heit, die sich als herr­schen­de Über­klas­se sieht, ver­webt natio­nal­so­zia­lis­ti­sches und kom­mu­nis­ti­sches Gedan­ken­gut und ebnet dem Trans­hu­ma­nis­mus den Weg, die Zusam­men­füh­rung von Mensch und Maschi­ne. Der Mensch soll nicht mehr sei­ne eige­nen Ent­schei­dun­gen im Leben tref­fen, son­dern den Mäch­ti­gen die­ser Welt als Skla­ven die­nen. Jeder­zeit steu­er­bar, jeder­zeit manipulierbar.

Uns wird vor­ge­gau­kelt, die vol­le Abhän­gig­keit von einer welt­li­chen Obrig­keit die­ne als Ret­tung vor wirt­schaft­li­chen Pro­ble­men, die sie aber selbst ver­ur­sacht hat. Nicht Gott ver­ur­sacht die Pro­ble­me die­ser Welt, son­dern Men­schen in ihren All­machts­phan­ta­sien. Sie ver­spre­chen uns Groß­zü­gig­keit, wenn wir unse­re Frei­heit im Den­ken und im Han­deln auf­ge­ben. Sie eta­blie­ren Schritt für Schritt einen Poli­zei­staat, um nach chi­ne­si­schem Vor­bild ihre tota­li­tä­re Herr­schaft sicher­zu­stel­len. Haben sie die­ses Ziel ein­mal erreicht und die Men­schen haben sich in die Abhän­gig­keit die­ser Her­ren­men­schen füh­ren las­sen, folgt letzt­lich die Abschaf­fung des ver­spro­che­nen Pri­vi­legs „…und du wirst glück­lich sein.“

Die meis­ten Men­schen – auch in unse­rem Land – lei­den an geis­ti­ger Umnach­tung. Aus der Geschich­te müss­ten sie doch gelernt haben, dass Dik­ta­tu­ren nie­mals zum Glück­lich­sein füh­ren, son­dern Men­schen mit Angst und Schre­cken im Schock­zu­stand hal­ten. Dazu ist ihnen jedes Mit­tel recht. Die Men­schen las­sen sich in Schach hal­ten wie Scha­fe, die zur Schlacht­bank geführt wer­den. Es gibt kein Zurück, des­ori­en­tiert lau­fen sie in eine vor­ge­ge­be­ne Rich­tung, zuletzt war­ten nur noch Ster­ben und Tod. Zu lan­ge haben die Men­schen dem Wohl­stand, ihrem gro­ßen Göt­zen, ver­traut und ihn ange­be­tet. Nun mer­ken sie, dass die­ser Göt­ze nichts taugt und zwi­schen den Fin­gern zer­rinnt wie der Sand am Ostseestrand.

Wel­cher Mensch macht sich die Mühe, tief­grün­dig dar­über nach­zu­den­ken, dass er sein Grab sel­ber schau­felt, wenn er nicht end­lich auf­steht und gegen die­sen gan­zen Wahn­sinn von Kor­rup­ti­on, Will­kür und Macht­be­ses­sen­heit rebel­liert. Der Staat wird nur das tun, was die­se neue men­schen­feind­li­che Her­ren­ras­se will, sonst ent­zieht sie ihm alle Mit­tel, um regie­ren zu kön­nen. Die Staats­kir­chen wer­den nur das tun, was ihnen der Staat auf­er­legt, sonst ent­zieht er ihnen die finan­zi­el­len Mittel.

Gott hat den Men­schen so erschaf­fen, dass er sich frei ent­schei­den kann, wel­chen Weg er im Leben geht: den schma­len und stei­ni­gen Weg mit Wahr­heit in die Frei­heit oder den brei­ten Weg, gepflas­tert mit „Lügen, Halb­wahr­hei­ten und Schein­wahr­hei­ten“. Gera­de­wegs in eine Welt-Dik­ta­tur, in die völ­li­ge Unfrei­heit. – Da höre ich die Leu­te schrei­en: „Na klar, nie wie­der Dik­ta­tur, nie wie­der Unfrei­heit!“ Aber wer merkt es wirk­lich, dass ihm die Luft zum Atmen fast unmerk­lich abge­dreht wird und er irgend­wann erstickt. Wie bei dem Frosch im Was­ser, der sich wohl­fühlt bei der ange­neh­men Was­ser­tem­pe­ra­tur, aber nicht merkt, dass der Sie­de­punkt immer näher­kommt und er dann elen­dig­lich krepiert.

Ja, man gibt Acht dar­auf, dass die Super­markt­re­ga­le voll sind und schaut wie gebannt auf die Anzei­ge­ta­feln der Tank­stel­len, dass ja der Sprit­preis unter zwei Euro bleibt. Wer küm­mert sich um die Wer­te, die nicht mit Geld und Kre­dit­kar­te zu bezah­len sind? Was geschieht mit unse­ren Kin­dern und Enkel­kin­dern in den Schu­len? Sie wer­den mit Ideo­lo­gien kon­fron­tiert und indok­tri­niert, die es nicht zulas­sen, dass es eben auch Men­schen gibt, die an Gott glau­ben. Eine Bil­dungs­ein­rich­tung, die den Glau­ben an Gott in den Dreck zieht, hat ihren Auf­trag ver­fehlt, Men­schen selbst ent­schei­den zu las­sen, ob sie an einen Schöp­fer glau­ben wol­len oder eben nicht.

Was geschieht in vie­len Kir­chen? Dort glaubt man doch kaum noch, dass Jesus Chris­tus für die Schuld der gan­zen Welt und für die Schuld jedes ein­zel­nen Men­schen am Kreuz von Gol­ga­tha gestor­ben ist. Man hält es mit anti­christ­li­chen Geis­tern, statt allein dem Gott zu ver­trau­en, der am Kreuz die­se ver­dor­be­ne Welt bereits über­wun­den hat. Die gro­ßen Kir­chen zer­bre­chen wie Papp­ma­schee. Aber Gott sei Dank ent­ste­hen über­all neue Gemein­den, in denen die Leu­te wis­sen, wel­cher Obrig­keit sie ver­pflich­tet sind.

Am 1. Mai kommt Peter Hah­ne ins Erz­ge­bir­ge, nach Seh­ma­tal-Neu­dorf. Sein The­ma: „Das Maß ist voll! Wer Gott folgt, ris­kiert sei­ne Träu­me!“ Auch dort wird er wie­der ein Aus­ru­fe­zei­chen für die Wahr­heit set­zen. Denn: „Nur die Wahr­heit zählt! Die Lüge darf nicht salon­fä­hig blei­ben. Der­je­ni­ge, der die Wahr­heit sagt, darf nicht der Gestraf­te oder der belä­chel­te Dum­me sein. Die Wahr­heit kann manch­mal schmerz­voll sein, aber es lohnt sich im dop­pel­ten Sin­ne, wahr­haf­tig zu sein. Jeder, der dies beher­zigt, wird die Aus­sa­ge der Bibel (in Johan­nes 8,32) nach­hal­tig erfah­ren: ‚Die Wahr­heit wird euch frei machen’“, so Hahne.

Und die Wahr­heit habe ich in Jesus Chris­tus gefun­den. ER hat mich geret­tet, damit ich eines Tages im Him­mel beim Vater ankom­me. Auch für dich hält ER die Tür offen und lädt dich zu sei­nem gro­ßen Fest­mahl ein. Du hast die Frei­heit, die Ein­la­dung anzunehmen.

Wir befin­den uns an einem Wen­de­punkt, an dem wir von poli­ti­schen Füh­rungs­per­so­nen dazu ver­führt wer­den sol­len, den Sprung in eine „schö­ne, neue Welt“ zu wagen. Die glei­chen Leu­te, die doch erst in ihrem Grö­ßen­wahn die gesell­schaft­li­chen, poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Pro­ble­me ver­ur­sacht haben, bit­ten uns nun um unser Ver­trau­en, um mit ihnen die haus­ge­mach­ten Pro­ble­me zu lösen. Eine Bedin­gung stel­len die­se Leu­te: Wir sol­len stil­le sein und die Trans­for­ma­ti­on zum Tota­li­ta­ris­mus akzep­tie­ren. Die Bit­te die­ser Mäch­ti­gen ist schi­zo­phren und steht im tota­len Wider­spruch zu einem gesun­den Menschenverstand.

Ich ver­traue mei­nem HERRN, Jesus Chris­tus, der mir in Mat­thä­us 28,18 sagt: „Mir ist gege­ben alle Gewalt im Him­mel und auf Erden.“ ER sitzt im Regi­ment. Sein Plan hat alle Plä­ne von Men­schen durch­kreuzt. Des­halb fei­ern wir Ostern, das gro­ße Auf­er­ste­hungs­fest. Der HERR ist auf­er­stan­den! ER ist wahr­haf­tig auferstanden!

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Die­se Rede hielt Tho­mas Schnei­der zu einer Kund­ge­bung in Zwi­ckau am Oster­mon­tag 2022.

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