Nichts für schwache Nerven

Mai 18, 2020 | Politik und Medien, Allgemein

Meine Mei­n­ung zu Coro­na hat­te ich im Edi­to­r­i­al vor einem Monat bere­its angedeutet: Es han­delt sich dabei mein­er Ansicht nach um einen Vor­wand, um in erstaunlich­er Offen­heit ganz andere Fäden zu ziehen. Klingt das in Ihren Ohren zu abwegig? Dann ver­gle­ichen Sie die derzeit knapp 5.000 deutschen „Coro­na-Toten“ – bei deren Zäh­lung man schon ganz dicke Frageze­ichen set­zen kann – ein­fach mit den 25.000 Grippe-Toten (laut Robert- Koch-Insti­tut) des Jahres 2017 oder den 22.000 Toten des Jahres 2016. Ich kann an dieser Stelle nicht detail­liert­er darauf einge­hen und möchte Sie daher gerne auf meine bei­den Coro­na-Spezial-Artikel im Inter­net ver­weisen. Den zweit­en Teil find­en Sie auf unser­er Web­site unter www.smartinvestor.de/2020/04/08/corona-spezial-teil‑2; darin ist am Anfang der Link auf den ersten Teil angegeben. Auch wenn die bei­den Abhand­lun­gen bere­its am 1.4. und am 8.4. erschienen sind, ste­he ich noch zu jed­er darin gemacht­en Aus­sage. In den let­zten Wochen kristallisiert
sich zudem immer mehr das Vorhaben ein­er (weltweit­en) Massen­imp­fung oder gar ‑iden­ti­fizierung (ID2020) her­aus. Von den drastis­chen Ein­schnit­ten in die Bürg­er- und Frei­heit­srechte will ich an dieser Stelle gar nicht sprechen. Man möchte fast meinen, George Orwell hätte mit seinem Werk „1984“ das Drehbuch zu dem Ganzen geschrieben.

Falls Sie sich abseits des schein­bar gle­ichgerichteten Medi­en­main­streams noch ein paar andere Mei­n­un­gen von meist hochkaräti­gen Fach­leuten dazu ein­holen wollen, empfehle ich den Artikel „120 Experten­stim­men zu Coro­na“ unter www.rubikon.news/artikel/120-expertenstimmen-zu-corona, der mit ein­er voll­ständi­gen Quel­lenangabe abschließt. Qua­si in der let­zten Minute vor unserem Redak­tion­ss­chluss ist mir ein Papi­er auf den Schreibtisch geflat­tert, welch­es es in sich hat:

Dem­nach hat­ten wir mit der schon länger fest­ste­hen­den Auswahl unser­er dies­ma­li­gen Titelgeschichte den richti­gen Riech­er – wen­ngle­ich ich zugebe, dass wir so schnell mit der Konkretisierung dieses The­mas nicht gerech­net hat­ten. Die besagte Kurz­analyse, die von den Wis­senschaftlichen Dien­sten
des Deutschen Bun­destages erstellt wurde, lautet: „Ver­fas­sungsmäßigkeit ein­er Ver­mö­gens­ab­gabe zur Bekämp­fung der wirtschaftlichen Fol­gen der Coro­na-Epi­demie“. Darin wer­den die Ein­schätzun­gen einiger Ver­fas­sungsrechtler zu ein­er „Ver­mö­gens­ab­gabe“ einan­der gegenübergestellt. Ich bin zwar kein studiert­er Jurist, aber nach der Lek­türe der nur zehn Seit­en umfassenden Abhand­lung traue ich mich, zu sagen: Eine solche Ver­mö­gens­ab­gabe wäre rein rechtlich durch­führbar. Und die Tat­sache allein, dass die Studie in Auf­trag gegeben wurde, sagt ja schon einiges aus.

Über Zeit­punkt und Aus­maß ein­er solchen Ver­mö­gens­ab­gabe ver­liert dieses Papi­er natür­lich kein Wort – das war aber auch nicht sein Zweck. Unser Gas­tau­tor Volk­er Nied hat sich zu diesen Fragestel­lun­gen jedoch schon vor einiger Zeit seine Gedanken gemacht und präsen­tiert Ihnen diese ab S. 18. Aber Vor­sicht – das ist nichts für schwache Ner­ven! Passend zu den ange­sproch­enen The­men möchte ich noch auf die Inter­views mit dem Philosophen Prof. Dr. Daniel von Wachter auf S. 26 und dem Kap­i­talschutzex­perten Markus Miller auf S. 58 sowie auf „Das große Bild“ auf S. 38 hin­weisen. Vielle­icht kön­nen wir Sie mit dieser Aus­gabe zum Nach- oder gar Umdenken anre­gen.

Mit den besten Wün­schen

Ralf Flierl,
Chefredak­teur

Mag­a­zin Smart Investor